"Neues Leben für alte Bücher"

LandFrauen kreativ

11.11.2017

Alte Bücher, die niemand mehr lesen will - viel zu schade zum Wegwerfen. Angelika Bruns zeigte uns, wie daraus Tannenbäume, kleine Igel und Engel gezaubert werden können. Wie das aussehen kann, zeigte sie uns in verschiedene Ecken im Schwitscher Haus, die sie mit den Papierfiguren schön beleuchtet geschmückt hatte.

Viel Geduld ist gefragt für viele Buchseiten, die gefaltet werden müssen, um einen Engel oder eine Kugel zu kreieren. Für einen Tannenbaum nehme man eine Vorlage und ein sehr scharfes Messer, um die Kontur aus vielen Seiten zu schneiden. Mit Goldstaub und einer Kugel obendrauf erstrahlt der kleine Baum zu Weihnachten in neuem Licht. Alte Kinderbücher eignen sich besonders gut, um daraus kleine Igel zu falten.

Mit lustigen Kulleraugen versehen gefallen die Igel auch den Kindern. Mit vielen Ideen versehen werden wir jetzt die Herbst- und Weihnachtsdekoration erneuern und bereichern.

Martinsmarkt

Heute gibt es viele verschiedene Weihnachtskekse, alle selbst gebacken!

"Wir sieden feine Seifen"

LandFrauen kreativ

21.10.2017

Selber Seife herstellen ist kein Hexenwerk, auch wenn es anfangs so riecht. Bei unserem Workshop erklärte uns Conny Person mit viel Geduld und Fachwissen, wie aus einfachen Zutaten milde natürliche Seifen hergestellt werden. Dazu wurden verschiedene Fette, wie z.B. Olivenöl, Rapsöl, Pflanzenfett und Kokosfett gemischt und leicht erhitzt bis alles flüssig ist. Dann wird Natronlauge dazugegeben und alles solange gemixt bis eine cremeartige Substanz entstanden ist. Mit Farb- und Duftstoffen oder Kräutern kann die Seife verfeinert werden, Kaffeesatz oder Meersalz sind auch möglich.

Nach viel Rühren wird die Seife abgefüllt und muss nun ruhen. Pünktlich zu Weihnachten ist die Seife fertig und kann als ganz persönliches Geschenk an die Lieben verschenkt werden.

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, da weiß Frau, was in der Seife drin ist.

Erntedankversammlung

12.10.2017

„Bienen – wie wichtig sind sie für unser Ökosystem?“

Im prachtvoll mit vielen Erntegaben geschmückten Dorfgemeinschaftshaus in Wittorf begrüßte die 1. Vorsitzende Susanne Tamke alle anwesenden Landfrauen, Gäste und die Referenten Karin und Gerd Hinse.

Erntedank – Zeit um dankbar zu sein, denn eine gute Ernte ist nicht immer selbstverständlich. Der späte Frost, viel Regen, nasse Felder machten es den Landwirten nicht immer leicht, die Ernte einzubringen. Vieles nehmen wir gar nicht bewusst wahr, Lebensmittel sind immer im Supermarkt vorrätig; haben wir genug Achtung und Anerkennung für die Arbeit der Landwirte, der Schöpfung, unserer intakten Umwelt? Wir sollten dankbar sein für eine gute Ernte, Nahrung, für die Familie, Freunde und für die Bienen, ohne sie gäbe es kaum Obst und Gemüse.

Die Biene, Symbol der Landfrauen und das älteste Haustier der Menschen, war dann das Thema des Abends. Karin Hinse, seit 25 Jahren Hobbyimkerin, und ihr Mann berichteten mit vielen wunderschönen Bildern über ihre Arbeit mit ihren 6 Bienenvölkern. Im Winter bilden die Bienen eine kugelförmige Traube rund um die Königin und halten eine Temperatur von 25-30° C. Nach dem Reinigungsflug an einem warmen Februartag beginnt die Königin mit dem Legebetrieb. 1000-3000 Eier legt sie jeden Tag. Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse, Weiden und Haselnüsse sind die ersten Nahrungsquellen. Wenn die Stachelbeere blüht, ist Zeit die Honigzargen aufzusetzen, damit die Bienen die Honigvorräte dort einbringen können. Wenn alle Waben verdeckelt sind ist Zeit zur Honigernte. Die Waben werden entdeckelt und geschleudert, der köstliche Honig kann abgefüllt werden. Anders als bei der Korbimkerei versucht der Imker in den Magazinkästen die Schwärmerei zu verhindern, indem er die Weiselzellen entfernt. Mitte des Jahres hat das Bienenvolk seine größte Stärke erreicht. Mitte August wird jedes Volk mit ca. 15 Kilo Zuckerlösung gefüttert, schließlich hat der Imker den Bienen ihren Vorrat weggenommen. Jetzt sind die Winterbienen geschlüpft, die sich dann Mitte Oktober rund um ihre Königin zur Winterruhe zurückziehen. Letzte Nahrungsquellen sind blühender Efeu und Herbstastern. Karin Hinse machte darauf aufmerksam, dass wir in unseren Gärten mit guten Pollen- und Nektarspendern viel dazu beitragen können, dass die Bienen genug Nahrung finden in unserer doch vielfaltarmen Landschaft.

Anschließend beantwortete Karin Hinse noch viele Fragen, z.B. Welche Aufgaben haben die Drohnen? Wie schützt man die Völker vor Parasiten wie die Varoamilbe?

Mit viel neuem Wissen über die Bienen endete ein interessanter Abend.

Apfelmarkt

Leckere Apfelkuchen zum Apfelmarkt

Erntedankgottesdienst

LandFrauen aus Dreeßel, Jeddingen, Kettenburg und Stellichte schmückten die Visselhöveder St. Johannis Kirche

Große Osterglocken-Pflanzaktion

Dreeßel
trotz Wind und Regen
wird überall gepflanzt
Lehrden
Hof Tadel
Egenbostel
Lehrden
Ottingen
Jeddingen
Nindorf
die aktive Pflanztruppe
aus Kettenburg
gemeinsame Kaffeetafel
Rosebruch
Moordorf
Schwitschen
Hiddingen
Ortseingang Wittorf
Wittorf
Richtung Vissel
Richtung Wittorf
Richtung Walsrode
Visselhövede
Belohnung nach getaner Arbeit
Buchholz
Bretel

Viele Pflanzaktionen endeten mit einem gemütlichen Beisammensein.

Fahrt nach Verden

07.09.2017

Verden, so nah und doch so interessant

Dass Verden viel zu bieten hat, erfuhren wir bei einem Besuch in der Nachbarstadt. Die erste Anlaufstation war die Firma Masterrind. Live konnten wir zusehen, wie bei einem Befruchtungssprung Sperma gewonnen wird. Stark verdünnt entstehen daraus ca. 200 Portionen. Beim Besuch im Labor wurde uns sehr gut erklärt, wie alles geprüft und bewertet wird, damit nur einwandfreies Sperma von gesunden Bullen weiterverarbeitet wird. Selbst wenn der Bulle einen kleinen Schnupfen hat, wird das Sperma verworfen. So wird sichergestellt, dass keine Krankheiten weitergegeben werden. Spannend wurde auch erklärt, wie nach der Entschlüsselung der Rinder DNA durch eine schnelle Analyse festgestellt werden kann, ob der Bulle gute Erbanlagen weitergeben wird. Es wird darauf Wert gelegt, dass die ideale Kuh nicht nur gute Milchleistung erbringt, sondern auch einen guten Körperbau hat, und gesund älter werden kann. Wenn dann alles stimmt, wird das bearbeitete Sperma tiefgekühlt im flüssigen Stickstoff weltweit vertrieben.

Nach der Kaffeetafel ging es anschließend mit der Stadtführerin daran, die Stadt Verden zu erkunden. Sie erzählte uns viele interessante Geschichten und Legenden aus historischen Zeiten wie die vom steinernen Mann am Dom. Schon 985 erhielt Verden die Stadtrechte, Gericht konnte gehalten werden und Markt- und Steuerrecht spülte Geld in die Kassen und machten Verden zu einer reichen Stadt. Es dauerte ein paar Jahrhunderte, bis sich die Domherren und die Stadtväter entschlossen, aus den zwei Stadtteilen Nord und Süd eine Stadt zu machen.

Dom zu Verden

Einige schön restaurierte Fachwerkhäuser sind aus der Zeit erhalten geblieben, wie z.B. das Ackerbürgerhaus. Aber auch in neuerer Zeit machte Verden von sich reden, so erinnert ein Gedenkstein an John Lennon, Ex-Beatle, der in Verden einen Anti-Kriegs-Film gedreht hat. Unser Fazit: Verden ist immer einen Besuch wert.

Störtebeckerlegende - jedes Jahr sollen Heringe und Brot verteilt werden. Das wird auch heute noch gefeiert.

Berlin - immer eine Reise wert

Vom 25. August bis zum 27. August 2017

war die Hauptstadt unseres Landes unser Ziel bei unserer Mehrtagesreise. Ein Besuch des Bundestages im Reichstagsgebäude gehörte dazu. Mit Blick in den Plenarsaal wurden die verschiedenen Aufgaben der Abgeordneten erklärt, wer sitzt wo, wie wird alles protokolliert und für jedermann im Netz nachlesbar gemacht, wie setzt sich der Bundestag zusammen und was ist der Hammelsprung bei einer Abstimmung. Anschließend konnten wir den herrlichen Blick über Berlin von der Reichstagskuppel aus genießen.

Am Abend begeisterte uns die große Tanzshow im Friedrichstadtpalast. Über 100 Künstler bekamen immer wieder viel Applaus für ihre tänzerischen Darbietungen auf der größten Bühne Europas. Jean Paul Gautier hatte die fantastischen Kostüme entworfen, die perfekt mit dem Licht in Szene gesetzt wurden. Manches Mal wurde der Atem angehalten bei sensationeller Akrobatik. Alle waren begeistert und so klang der lauwarme Abend bei Rotwein und Berliner Weiße aus.

Am nächsten Tag stand ein Besuch der IGA auf dem Programm. Ein buntes Farbenmeer von Blumenrabatten begeisterte ebenso wie der schöne Park und die wunderbaren Aussichten vom Wolkenhain oder aus der Seilbahn.

Bei der anschließenden Stadtrundfahrt erzählte der Stadtführer mit humorvoller „Berliner Schnauze“ über viele Gegebenheiten aus der langen und weltbewegenden Geschichte Berlins.

hier stand die Berliner Mauer
die erste Berliner Ampel am Potsdamer Platz von 1924

Nach dem Frühstück lud eine Dampferfahrt auf der Spree bei herrlichem Wetter ein, Berlin von der Wasserseite aus zu erkunden. Ein leckeres Mittagessen rundete drei erlebnisreiche Tage ab, bevor es auf die Heimreise ging.

Ikebana-Ausstellung auf der IGA

Amtsgartenkonzert in Lilienthal

04.08.2017

Mit großer Spannung sind die Visselhöveder Landfrauen am 4. August zum Konzert in den wunderschönen Amtsgarten in Lilienthal gefahren. Unter dem Motto „Sterne der Musik waren Solisten wie Daniel Kim - Tenor, Thomas Laske - Bariton, Iris Kupke - Sopran und Stefanie Schaefer – Mezzosopran zu hören. Es wurden bekannte Stücke aus Oper und Operette vorgetragen. Musikstücke von Giuseppe Verdi, Jacques Offenbach, Georg Friedrich Händel, Georges Bizet, Augustin Lara, Franz Lehár, Karl Zeller, Leo Fall und Emmerich Kálmán, klangvoll begleitet vom musica viva Ensemble, rundeten diesen besonderen Sommerabend ab. Musikalischer Leiter des Ensembles war Nikolas Hrudnik. Er übernahm auch die Moderation des Abends und führte unterhaltsam durch das Programm.

Ein herrlich vorbereitetes Ambiente lud zum Flanieren ein. Mit einem Zitat von Heinz Erhard schickte Herr Hrudnik uns in die Pause. “Wenn die Open dich umbrausen mit Getön, genieße dann die Pausen, denn die sind auch ganz schön.“

Eine leichte Sommerbriese wehte durch die Baumkronen und ein blauer Himmel ließen diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis werden.

Fahrt nach Hamburg

Schokobrunnen, eine erste Kostprobe

19.07.2017

Schokolade und Kaffee, was braucht Frau mehr?

Wie wird eine gute Schokolade hergestellt? Um diese Frage zu beantworten, sind wir nach Hamburg ins Chocoversum in die Speicherstadt gefahren. Bei einer sehr anschaulichen Führung wurde der Weg von der Frucht am Kakaobaum bis zur fertigen Schokolade gezeigt.

Dabei durfte viel probiert werden, vom erfrischenden Fruchtfleisch der Kakaofrucht über die verschiedenen Stadien, der gerösteten Bohne, der ersten Mahlmischung bis zur fertigen Schokomasse aus der Konche. Dabei erläuterte die Führerin die einzelnen Herstellungsschritte: Nach der Ernte werden die Kakaobohnen für 10 Tage in Bananenblätter gewickelt und nach der Gärung weitere 10 Tage auf großen Holztischen in der Sonne getrocknet. Im Hamburger Hafen angekommen werden die Bohnen geprüft und sortiert. Bei ca. 150 °C werden sie geröstet, dann geknackt, von Schalen befreit und gemahlen. 20% der Kakaobohnen entfallen auf die Schale, 43% Kakaobutter und 37% Kakaotrockenmasse. Im Mischer, Melanger, werden die Schokoladezutaten gemischt und gemahlen, in der Conche entsteht nach 15 Std durch Sauerstoff und Oxidation der zarte Schmelz. Und nach langsamer Abkühlung kann abgetafelt werden.

Und jede Teilnehmerin durfte ihre eigene Schokolade kreieren, mit Zutaten wie Röstzwiebeln, Streusel, Krokant, Cranberrys, Chili, Salz, Pfeffer oder Gummibärchen waren die eigenwilligsten Kompositionen möglich. Eine gute Schokolade hat Glanz, schmilzt langsam auf der Zunge und knackt beim Draufbeißen. Hmmm.

Auswahl der Zutaten
probieren
Verpackungsmaschine

Und was passt besser zur Schokolade als eine gute Tasse Kaffee. In der Kaffeerösterei in der Speicherstadt konnten bei einem Vortrag verschiedene Kaffeesorten probiert werden, vom Premiumkaffee bis zum Raritätenkaffee, wie dem Schleichkatzenkaffee aus Sumatra.

Schleichkatzenkaffeebohnen
Kaffeebohnen
viele verschiedene Kaffeesorten
wurden verkostet

Ein Besuch auf der Plaza der Elbphilharmonie mit ihrem grandiosen Ausblick auf den Hamburger Hafen rundete den Besuch ab.

"Kids an die Knolle"

23.06.2017

Kids an die Knolle war in diesem Jahr das Thema der Aktion Kochen mit Kindern im Kinderferienprogramm. 21 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren kamen in die Schulküche, um mit leckeren Kartoffeln zu kochen. Kartoffelsuppe, Ofenkartoffeln mit Dip, Kartoffelpizza, verschiedene Kartoffelsalate und Kartoffelpuffer mit Apfelmus standen ebenso wie Kartoffelwaffeln und Kartoffel-Muffins in einem kleinen Rezeptbüchlein und wurden fleißig nachgekocht.

Alle Gerichte wurden dann als Büfett angeboten und die Kinder konnten alles probieren. „Das schmeckt lecker“ war oft zu hören. Beim Basteln eines Kartoffelmännchens mit einem hübschen Kressehut hatten die Kinder viel Spaß und konnten frohgelaunt in die Ferien gehen.

Fahrt nach Boltenhagen

21.06.2017

Urlaub für einen Tag

Unsere diesjährige „See-Fahrt“ führte uns nach Boltenhagen. Das drittälteste Seeheilbad an der Ostsee lockt mit sehr feinem Sandstrand und einem charmanten Ortskern.

Der Stadtführer Herr Klausen wusste nette Begebenheiten aus der Entwicklung zum beliebten Seebad zu erzählen. So kamen anfangs die „Luftschnapper“ wegen der heilenden jodhaltigen Luft nach Boltenhagen. Der Dichter Fritz Reuter war regelmäßiger Gast. Die vielen Sommergäste brachten Geld in den Küstenort und so entstand neben Alt-Boltenhagen das neue Boltenhagen mit vielen Pensionen und wenigen Hotels. Durch die geologische Lage hatten die Einwohner auch schon mal mit Hochwasserwellen zu kämpfen, so dass in den strandnahen Hotels 1m Sand angeschwemmt wurde. Zu DDR Zeiten war Boltenhagen das Bad der Werktätigen. Nach der Wende wurde der Ort mit ca.1,8 Milliarden Investitionen den modernen Anforderungen angepasst und freut sich wachsender Beliebtheit bei den „Sonnenschnappern“.

Wir haben jedenfalls Sonne, Meer, Wind und den feinen Sandstrand sehr genossen. Man konnte die Seele baumeln lassen und für einen Tag den Alltag vergessen.

Vor der Heimfahrt genossen wir noch Kaffee und Kuchen im Schloss Bothmer und machten uns zufrieden und erholt wieder auf den Heimweg.

Aktion: "Tisch an Tisch"

18.06.2017

Die LandFrauen beteiligten sich an der vom Präventionsrat veranstalteten Aktion "Tisch an Tisch" mit zwei Tischen und bekamen den 1. und 2. Preis für ihre Tischdekorationen.

Radtour zu den Bienen

10.05.2017

Auf die Spuren der Bienen machten wir uns bei unserer alljährlichen Radtour auf den Weg nach Neuenkirchen, um dort Imker Heiner Inselmann zu besuchen.

Er gehört zu den wenigen Imkern, die die Korbimkerei betreiben. Er erklärte, dass eine Königin bis 1000 Eier am Tag legt und es 16 Tage dauert bis eine neue Königin schlüpft.

Bei der Korbimkerei ist das Schwärmen der Bienen gewollt. Eindrucksvoll zeigte Heiner Inselmann wie er die Völker beobachtet und wenn sie schwärmen wollen mit einem Schwarmbeutel das Volk einfängt und einen neuen Korb damit bestückt.

Die Körbe stellt er selbst aus Roggenstroh und „verdautem Gras“ (Kuhdung) her. Dort werden nur Querstangen eingebaut, die Waben bauen die Bienen selbst. Mit vielen Bienenvölkern bestückt er dann ab Anfang August seinen Bienenstand in der Heide, denn nur Heidehonig eignet sich für den leckeren Scheibenhonig, der bei der Korbimkerei geerntet wird. Der ist fester und läuft nicht aus den Waben aus. Natürlich wanderte so manche Scheibe mit uns LandFrauen nach Hause auf unseren Frühstückstisch.

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde am Forellenteich radelten wir wieder nach Visselhövede.

Aktion "Landwirtschaft für kleine Hände"

Am 03. Mai 2017 war es wieder soweit, die Kindergartenkinder aus der Wittorfer Zwergenstube besuchten den großen landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Heldberg. Alle zwei Jahre gibt es von den LandFrauen die niedersachsenweite Aktion „Landwirtschaft für kleine Hände“ mit dem Ziel, dass Kinder mit allen Sinnen Landwirtschaft auf einem Bauernhof erleben.

Bei Heldbergs findet diese Aktion in jedem Jahr statt.

Über 20 Kinder kamen zu Fuß zum Hof und besuchten in zwei kleinen Gruppen als Erstes die vielen Kühe. Der erste Kommentar war: „hier riecht es, es stinkt“ und „die Kuh kaut ja immer, als wenn sie Kaugummi kaut“. Renate und Birgit Heldberg führten die Gruppen und beantworteten geduldig alle Fragen. An einer Holzkuh durften alle Kinder das Melken üben.

Zwei Hasen mußten in den Garten an die frische Luft gebracht werden und die Kälber hatten Hunger und warteten schon auf Futter. Ein ganz besonderes Highlight war eine weiße Ziege mit ihrem Zicklein, welches häufig aus dem Stall ausbüxte und die Ziegenmama dann deutlich mit ihrem Kind „schimpfte“.

Alle Fragen von Renate Heldberg rund um die Milch wurden während des Frühstücks natürlich in Deutsch und Englisch beantwortet. Mit großem Appetit verspeisten die Kinder die Milchprodukte; auch Butter, die sie selber hergestellt hatten. Äpfel, Möhren und Gurken knabberten sie ebenfalls zwischen Käse und Brötchen.

Danach eroberten die Kinder unter Aufsicht der Rinder zwei große Trecker. Auch das Spielen fand neben neugierigen Rindern statt. Außer Springen auf einem Trampolin, Schaukeln oder Klettern, wurde noch sehr konzentriert Eierlaufen gespielt.

Viel Spaß hatten die Kinder im Apfelgarten mit dem Spiel „Bäumchen wechsel dich“. Toben mit Bällen und das beliebte Versteckspielen durften auch nicht fehlen. Mit einem Abschiedskreis und einem großen Dankeschön ging der Vormittag zu Ende und die Kinder marschierten mit vielen Eindrücken zum Kindegarten zurück.

Kochen mit Almuth

LandFrauen kreativ

25.04.2017

Was macht man eigentlich mit Wildkräutern?

Kann man die essen? Gartenkräuter sehen nicht nur hübsch aus, sie sind auch lecker und gesund.

Aus Brennnesseln und Giersch kochten wir bei unserem Kochkurs eine schmackhafte Suppe. Der Wildkräutersalat leuchtete in bunten Farben, da Gänseblümchen, Borretschblüten, Löwenzahnblütenblätter und Hornveilchen sehr lecker schmecken. Kräuterbrötchen wurden mit Kräuterbutter mit Schafgarbe serviert und die Vanille-Thymian-Creme und Gierschquarkspeise als Dessert brachten überraschende Geschmacksnoten.

70. Vereinsjubiläum

Karin und Susanne erwarten viele Gäste

25. März 2017

Am 18. März wurde unser Verein 70 Jahre alt. Zu diesem besonderen Anlass hatten wir uns am 25. März Gäste zu unserer Versammlung eingeladen.

Nach einem launigen Begrüßungsgespräch unserer beiden Vorsitzenden Karin Marquardt und Susanne Tamke überbrachte Bürgermeister Goebel Grußworte und Glückwünsche der Stadt Visselhövede.

Bürgermeister Goebel
überreicht drei Körbe mit Osterglocken

Anschließend stellte Ina Behrens vom Kreisverband Rotenburg die Ziele der LandFrauen vor. Sie berichtete über Kochen mit Kindern, die Aktion Hereinspaziert, das neue 3-Jahres-Thema Integration, Landwirtschaft für kleine Hände und vieles andere, was LandFrauen bewegt. LandFrauen sind immer am Puls der Zeit und mischen sich ein. LandFrauen bleiben nicht stehen, sie bilden sich weiter und junge Frauen treten in unsere Vereine ein, die Zukunft ist gesichert.

Frau Pastorin Klement von der Kirchengemeinde Visselhövede freute sich über die geballte Frauenpower, die wir LandFrauen ausstrahlen. Mit unserem Programm sind wir ansprechend, unwiderstehlich und fordert zur aktiven lebendigen Gemeinschaft auf, so Frau Klement. Als Dank für unser ehrenamtliches Engagement überreichte sie jeder Ortsvertrauensfrau eine Rose.

Nach einem guten Frühstück startete unsere Referentin Maike Carls mit ihrem Vortrag. Auf ihre sehr humorvolle Art erzählte sie, dass der „50 € Gang und ein Essig-Abschmecker-Gesicht“ unserem Körper nicht gut tun. Um gesund älter zu werden lohnt es sich nicht, sich zu ärgern. Negatives kann auch positiv, humorvoll gesehen werden. Sagt jemand: Du bist dick geworden, so antworte mit einem Lächeln: „Steht mir gut, näh…“

Wie sich die Zeiten ändern: Früher konnte man mit einem ausgedienten Schlüpfer ein ganzes Auto putzen, heute reicht es grade für einen Knopf
Von oben betrachtet sieht die Welt ganz anders aus. Ab und zu mal die rosarote Brille aufsetzen.......
Freude, Freundlichkeit, Empathie, Herz, Heiterkeit und Lächeln sind die Zauberworte für ein humorvolles und erfülltes Leben mit Freunden und der Familie.
Susanne und Karin probieren gleich die roten Nasen an
Susanne überreicht Blumen an Maike Carls
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Buchempfehlung
Ehemalige und amtierende Vorstandsvorsitzende
Die Osterglocken zum 70jährigen Jubiläum......
......sind bereits gepflanzt

Frühstücksversammlung

21.01.2017

Glückszeit – Endlich Zeit?

Zum Thema Zeitmanagement hatten wir die Erfolgs- und Motivationstrainerin Beate Recker eingeladen. In sehr humorvoller und anschaulicher Art brachte sie uns Landfrauen näher, dass wir mehr zu uns selbst stehen sollten. Motiviert konnten alle miteinander laut z.B. sagen: „Es ist möglich“, „Ich schaffe es“, „Ich vertraue und lasse los“, „Ich bin begeistert“ und  „Ich bin sexy“.

Um sich selbst einschätzen zu können, teilte sie die Menschen in vier Farben ein, in die blauen Korrekten, die roten Dominanten, die grünen Gelassenen und die gelben Unterhaltsamen. Jeder fand sich irgendwo wieder und bekam so Anhaltspunkte, wie Frau die Zeit gut nutzen kann, denn: Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen (Seneca). Jede LandFrau bekam zum Schluss die Aufgabe mit nach Hause, sich Ziele zu setzen und diese auch schriftlich zu formulieren. Wenn wir auch in Stresssituationen gelassen bleiben, dem mit Humor begegnen, wird es gelingen und wir können uns sagen: Ich schaffe das, da geht was.

Kochen mit Almuth

LandFrauen kreativ

17.01.2017

Kartoffeln, vielseitig und lecker

Das war unser Thema bei einem geselligen Kochabend. Die Kartoffel bietet viele verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung, von Suppe über Salat, Hauptgericht, Beilage bis Kuchen und Dessert. Unter Anleitung von Hauswirtschaftsmeisterin Almuth Linnemann wurde von jeder Teilnehmerin eins von 21 zusammengestellten Rezepten nachgekocht. Bunte Kartoffeln wurden zu Chips frittiert und Süßkartoffeln zu Püree. Gespannt auf die Ergebnisse wurde anschließend alles probiert, schmeckt man die Kartoffeln im Kuchen und im Dessert? Der Geschmackstest fiel sehr positiv aus, alles war sehr geschmackvoll und lecker. Jetzt werden unsere Familien verwöhnt mit leckerer Kartoffelvielfalt.