Ergebnisse der großen Osterglocken-Pflanzaktion

Die Bilder
der großen Osterglocken-Pflanzaktion
beginnen in Vissel
Richtung Wittorf
Richtung Schwitschen
in Vissel Ecke Südring/Alter Postweg
so blüht es in Lüdingen
in Dreeßel blüht es
an allen Plätzen sind die
Osterglocken erwacht
in den Ortschaften Stellichte
Tadel
Lehrden
Egenbostel
in
Wehnsen
in Nindorf
überall blüht es
es blüht
in Paterbusch
in Jeddingen
Richtung Wittorf
Richtung Kirchlinteln
am Bahnübergang
in Ottingen
in
Rosebruch
und Moordorf
so blüht es
in Hiddingen

in Richtung Battenbrock
in Schwitschen
so blüht
es in
Kettenburg
an dieser Stelle in Riepholm könnten auch Osterglocken blühen
hier sind sie durch den Kanalneubau sehr reduziert
an der Straße nach Hiddingen wachsen nur noch wenige Pflanzen aus früheren Zeiten
in Wittorf blüht es auch
Buchholz - nun ist die schöne Pracht vorbei
bis zum nächsten Jahr!

Frühstücksversammlung

17.03.2018

Das Leben! Ein Schnellkochtopf?

Zur diesjährigen sehr gut besuchten Frühstücksversammlung der Visselhöveder LandFrauen war Annemarie von Gradowski zu Gast. Mit Humor sensibilisierte die Referentin uns LandFrauen zunächst zum Thema „Hilfe mein Mann wird Rentner“. Sie erzählte von ihrem Heinrich, der nun plötzlich den ganzen lieben lange Tag Zeit hatte. Er krempelte sein Leben komplett um und wurde zunehmend für Annemarie zu einer Nervensäge. Ratschläge zur Tagesgestaltung setzte Heinrich so um, dass alles zu Irritationen führen musste und der Haussegen mächtig schief hing.

In einer anderen Geschichte wurde Annemarie Bahnmitarbeiterin von Hartmut Mehdorn. Sie war als Zugbegleiterin eingestellt und räumte einige Missstände bei der Deutschen Bahn aus dem Weg. Sie verschaffte sich dort nicht nur Freunde, aber dennoch waren ihre Streckenabschnitte teilweise überbucht. Es zeigte, dass Ordnung, Sauberkeit und Wertschätzung bei vielen Menschen noch hochangesiedelte Attribute sind. Auf dem Berliner Hauptbahnhof wurde Annemarie für so manchen Fahrgast zum rettenden Engel. Kleine Hilfe mit großer Wirkung. Sei es beim Finden des Bahngleises, der Münze für die Toilette oder aber Hygieneartikel, sie war immer hilfreich zur Stelle.

Im 3. Abschnitt ihres Vortrags wendete Frau von Gradowski sich dem Thema „Stress“ zu. Sie begann mit der Revolutionierung des Haushalts. Die vollautomatische Waschmaschine im Jahre 1960 erleichterte die Arbeit der Hausfrau sehr. Es kamen im Laufe der Jahre noch viele Erfindungen, die den Haushalt erleichtern sollten, hinzu. Aber haben wir deswegen mehr Zeit? Füllen wir die gewonnene Zeit mit Dingen, die uns guttun? Das Handy, Computer, die sozialen Netzwerke tragen ihren Teil dazu bei, immer erreichbar zu sein. Ständige Präsenz und Erreichbarkeit rund um die Uhr sind Attribute unserer Gesellschaft. Wollen wir das? Dann können Krankheiten, wie Burnout die Folge sein. Frau von Gradowski sprach uns Mut zu, auch mal nein zu sagen. Sie ermunterte alle Gäste wertschätzend und ohne Hetze durch das Leben zu gehen.

Sie empfahl den Zeiträubern keine Chance zu geben und sich immer mal wieder Inseln der Muße zu schaffen. Es gäbe viele Möglichkeiten einen Ausgleich zur schnelllebigen Zeit zu finden. Man muss sie nur sehen und nutzen. Ihre abschließenden Worte waren: „Das Wichtige für sich auswählen, den Weg gehen, denn weniger ist manchmal mehr!“

Naturnaher Obstbaumschnitt

LandFrauen kreativ

10.03.2018

Obstbaumschnitt – wie geht das?

Wie setze ich den richtigen Schnitt? Wilhelm Nack aus Klein Deepen hat viel Erfahrung mit Obstbäumen, er bewirtschaftet eine große Streuobstwiese und eine Mosterei. Wir hatten ihn eingeladen, um alles zum richtigen Schnitt zu erfahren. Mit Merksätzen wie: „Alles was man wegschneidet schiebt der Baum nach“ und „Kernobst sollst du schneiden, Steinobst lieber meiden“ gab er uns viele weitere Tipps für den richtigen Schnittzeitpunkt. Der sollte Mitte Februar bis April erfolgen, wenn keine Nachtfröste unter -5°C mehr drohen, dabei keine Stummelstehen lassen oder kurz oberhalb des nächsten Austriebes, waagerechte Triebe sind wertvoller als senkrechte. Bei Wassertrieben dauert es lange, bis sich dort Fruchtknospen entwickeln. Ziel ist es, überall Licht und Luft rankommen zu lassen. Bei einem Verjüngungsschnitt alter Bäume sollte das Totholz entfernt werden und was zu dicht steht, aber nicht mehr als 30% der Äste. Von den guten alten Obstsorten, wovon es in Deutschland ca. 3000 Sorten gibt, empfahl er uns die Sorten Holsteiner Cox, Boskop oder den Altländer Pfannkuchenapfel und den Finkwarder Herbstprinz. Apfelsorten, die es im Supermarkt gibt, sind für unsere Bodenverhältnisse nicht geeignet.

Dann ging es in die Praxis. Jeder Teilnehmer konnte die Schere oder Säge ansetzen, um die richtige Schnittführung und den richtigen Ansatz zu erlernen. Was ist ein Fruchttrieb? Welcher Zweig stört, ist zu dicht, scheuert? Immer wieder den Baum anschauen, welcher Zweig noch entfernt werden muss oder alles erledigt ist. Ein Obstbaum braucht Licht, um saftig süße Früchte zu entwickeln. Zur Düngung: Etwas Kompost in den Kronenbereich und bei Dürre gießen. Wann sind Äpfel reif? Wenn die Kerne braun sind. Und was ist die beste Schädlingsbekämpfung? Viele Nistkästen für die fleißigen Helfer Meisen und Co aufhängen. Dann kann das Obst direkt vom Baum genossen werden, da es nicht gespritzt werden muss. Mit so vielen guten Ideen versorgt werden wir jetzt Licht in die eigenen Obstbäume bringen für eine optimale Obsternte.

Freundinnenabend

LandFrauen kreativ

09.02.2018

die ersten Frühlingsboten und ein leckerer Popcornduft begrüßten die zahlreichen "Freundinnen" an diesem Abend. In gemütlicher Runde wurde geklönt, diskutiert und gemeinsam genascht. Der Renner waren frische Popcorn. Leckere Brötchen und Apfelpunsch trugen ebenfalls zum Gelingen des angenehmen Abends bei. 

aus kleinen Maiskörnern
werden leckere Popcorn

Käse- und Körnerstangen stehen bereit und der Apfelpunsch ist heiß. Die "Freundinnen" können kommen. 

"Ernte auf kleinstem Raum"

20.01.2018 Frühstücksversammlung

Wie wär´s mit einem Hochbeet?

Nicht mehr bücken, bequem im Stehen leckeres Gemüse ernten, wie geht das? Um viele Fragen rund um das Thema Hochbeet zu beantworten, hatten die LandFrauen aus Visselhövede Christiane Rehkamp von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu einem Vortag eingeladen. Mit interessanten schönen Bildern erläuterte sie, warum es doch Spass und Freude bringen kann, das eigene Gemüse frisch aus dem eigenen Garten ernten zu können, obwohl im Supermarkt eine reiche Auswahl das ganze Jahr über angeboten wird. Da spielt der Umweltgedanke eine große Rolle, dass es nicht über den ganzen Kontinent transportiert werden muss und nicht gespritzt ist.

Die Idee zum Hochbeet-gärtnern entstand aus dem Aufbau eines Komposthaufens. Es kann aus verschiedenen Materialien aufgebaut werden, aus Holz (Eiche, Robinie, Douglasie), Kunststoff, Metall (Edelstahl, Aluminium), Stein (Sandstein, Naturstein, Klinker, Betonstein oder gemischt), Gabionen (mit alten Baumaterialien gefüllt) oder Paletten. Der Standort sollte mindestens 6 Sonnenstunden bekommen, luftig und in Nord-Südrichtung ausgerichtet sein. Die Höhe, je nach Körpergröße, 80-100 cm, Breite 120-150 cm und Länge bis ca. 2 m ist ideal. Um das Holz vor Nässe von innen zu schützen, ist eine Noppenfolie an den Innenseiten der Holzkiste notwendig, ebenso wie ein engmaschiger Mäuseschutz von unten.

Womit sollte ein Hochbeet gefüllt werden? Ganz unten kommt eine 30 cm dicke Schicht aus groben Zweigen, Ästen, Wurzeln und Reisig hinein, darauf möglicherweise umgedrehte Rasensoden, 30 cm Rohkompost (z.B. Staudenreste), 15 cm Feinkompost und 10 cm Gartenerde. Nun kann die Bepflanzung starten. Mit vorgezogenen Pflanzen unter einem Folientunnel kann die Saison schon im Februar starten, da durch das langsame Vergehen Wärme entsteht. Viele gute Ideen können jetzt von den LandFrauen umgesetzt werden, denn die Vorteile eines Hochbeetes liegen klar auf der Hand: der Aufbau eines Beetes ist überall möglich, auch bei sonst schlechten Bodenverhältnissen sind hohe Erträge zu erwarten und rückenschonend ist es auch.

Karin Marquardt bedankt sich bei Christiane Rehkamp mit einem Frühlingsgruß