Freundinnenabend

09.02.2018

die ersten Frühlingsboten und ein leckerer Popcornduft begrüßten die zahlreichen "Freundinnen" an diesem Abend. In gemütlicher Runde wurde geklönt, diskutiert und gemeinsam genascht. Der Renner waren frische Popcorn. Leckere Brötchen und Apfelpunsch trugen ebenfalls zum Gelingen des angenehmen Abends bei. 

aus kleinen Maiskörnern
werden leckere Popcorn

Käse- und Körnerstangen stehen bereit und der Apfelpunsch ist heiß. Die "Freundinnen" können kommen. 

"Ernte auf kleinstem Raum"

20.01.2018 Frühstücksversammlung

Wie wär´s mit einem Hochbeet?

Nicht mehr bücken, bequem im Stehen leckeres Gemüse ernten, wie geht das? Um viele Fragen rund um das Thema Hochbeet zu beantworten, hatten die LandFrauen aus Visselhövede Christiane Rehkamp von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu einem Vortag eingeladen. Mit interessanten schönen Bildern erläuterte sie, warum es doch Spass und Freude bringen kann, das eigene Gemüse frisch aus dem eigenen Garten ernten zu können, obwohl im Supermarkt eine reiche Auswahl das ganze Jahr über angeboten wird. Da spielt der Umweltgedanke eine große Rolle, dass es nicht über den ganzen Kontinent transportiert werden muss und nicht gespritzt ist.

Die Idee zum Hochbeet-gärtnern entstand aus dem Aufbau eines Komposthaufens. Es kann aus verschiedenen Materialien aufgebaut werden, aus Holz (Eiche, Robinie, Douglasie), Kunststoff, Metall (Edelstahl, Aluminium), Stein (Sandstein, Naturstein, Klinker, Betonstein oder gemischt), Gabionen (mit alten Baumaterialien gefüllt) oder Paletten. Der Standort sollte mindestens 6 Sonnenstunden bekommen, luftig und in Nord-Südrichtung ausgerichtet sein. Die Höhe, je nach Körpergröße, 80-100 cm, Breite 120-150 cm und Länge bis ca. 2 m ist ideal. Um das Holz vor Nässe von innen zu schützen, ist eine Noppenfolie an den Innenseiten der Holzkiste notwendig, ebenso wie ein engmaschiger Mäuseschutz von unten.

Womit sollte ein Hochbeet gefüllt werden? Ganz unten kommt eine 30 cm dicke Schicht aus groben Zweigen, Ästen, Wurzeln und Reisig hinein, darauf möglicherweise umgedrehte Rasensoden, 30 cm Rohkompost (z.B. Staudenreste), 15 cm Feinkompost und 10 cm Gartenerde. Nun kann die Bepflanzung starten. Mit vorgezogenen Pflanzen unter einem Folientunnel kann die Saison schon im Februar starten, da durch das langsame Vergehen Wärme entsteht. Viele gute Ideen können jetzt von den LandFrauen umgesetzt werden, denn die Vorteile eines Hochbeetes liegen klar auf der Hand: der Aufbau eines Beetes ist überall möglich, auch bei sonst schlechten Bodenverhältnissen sind hohe Erträge zu erwarten und rückenschonend ist es auch.

Karin Marquardt bedankt sich bei Christiane Rehkamp mit einem Frühlingsgruß