Krimi-Lesung

28.11.2018

Wie entsteht ein Krimi?

Um dieser Frage nachzugehen, hatten wir uns den Krimiautor Jörg Böhm eingeladen. Aus seinem aktuellen Krimi „Niemands-Blut“ trug er einige Passagen vor, die Lust und neugierig auf das Buch machten. Unterhaltsam, mit vielen Anekdoten aus dem Leben, erzählte er von den Recherchen, die für die Entstehung eines Romans wichtig sind. Er greift dabei auch aktuelle, ernstere Themen auf, wie in diesem Fall der größte bis heute unaufgeklärte Kunstraub 1979 in der ehemaligen DDR und die „Kindeswegnahme“ in Italien und Spanien in den frühen 70er Jahren. Die Leser erleben so ganz nebenbei die sogenannten „Perlen des Mittelmeeres“, von Palma de Mallorca nach Ajaccio, Rom, Florenz, Barcelona und wieder zurück zur größten Baleareninsel.

Auch die Berufe seiner Romanhelden werden sehr genau erforscht. Die aus der DDR stammende Hauptprotagonistin Kerstin Luckow, die als Forscherin für ein Auktionshaus in London arbeitet, erlebt beim ersten Highlight der Reise, die Besichtigung der Gruft der Kathedrale La Seu eine tote Nonne am Holzkreuz über dem Altar. Als zweites die Polizeioberkommissarin Francesca Baldini in Florenz, die am Krankenbett ihrer nierenkranken Mutter erfährt, dass sie nicht die leibliche Tochter ist.

Aktuell schreibt er an seinem 5. Emma-Hansen-Krimi, der 2019 erscheint. Ein weiterer Kreuzfahrtkrimi ist für 2020 geplant.

Gespräch mit der Presse

Es stecken sehr viele Tage Arbeit in einem spannenden Buch, das wir in kurzer Zeit durchlesen können. Scherzhaft meint er: „Es ist noch kein Autor vom Himmel gefallen – Jörg Böhm ist die Ausnahme“

Presseartikel hier:

Susanne Tamke bedankt sich mit einem Präsent

Nach oben

Martinsmarkt

11.11.2018

Eine umfangreiche Auswahl von leckeren selbstgebackenen Keksen gibt es in jedem Jahr bei den LandFrauen - Insider wissen das. Wir danken allen Bäckerinnen.

Nach oben

Monatsversammlung

08.11.2018

Ist heute Montag oder Mittag – Leben mit Demenz

Jeder kennt jemanden, der betroffen ist, mit diesen Worten begann Frau Heike Schwabe, Leiterin der Tagespflegeeinrichtung „Landpartie" GmbH in Fintel und in Lauenbrück, 1. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Expertengruppe Demenz (DED), Vorsitzende im Rotenburger DemenzNetz e.V., ihren Vortrag. Wenn jemand dement ist, ist es nicht nur ernst und belastend, es gibt auch Chancen, damit umgehen zu lernen.

An ganz praktischen Beispielen erklärte Frau Schwabe, wie sich eine Demenz äußert. Sie forderte eine Teilnehmerin auf ein Glas Wasser zu trinken. Dazu musste eine Flasche Wasser geöffnet werden, Wasser einschenken, Flasche wieder zudrehen und trinken. Für uns ganz normales Handeln. Bei Betroffenen reißt nach 2 Tätigkeiten der Faden und sie vergessen, warum sie die Flasche geöffnet haben. Für Angehörige ist es manchmal schwer auszuhalten, wie der Partner oder Eltern sich verändern, wenn das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr funktioniert, sie sich nicht mehr in der täglichen Welt zurechtfinden und auch vergessen, wer sie gerade versorgt. Alte Rollenmuster aus früheren Zeiten treten in den Vordergrund, sie werden unruhig, wütend, ungerecht. Wie geht man damit um? Frau Schwabe empfahl sich nicht selbst angegriffen zu fühlen, denn der Patient macht es nicht mit Absicht, neutral auf das Gesagte eingehen. Wenn z.B. die Beschuldigung kommt: Du hast mein Portmonee gestohlen, du hast mich beklaut, dann gelassen bleiben, mit den Worten: dein Portmonee ist weg, dann wollen wir das mal suchen.

Anhand von MRT-Aufnahmen von Gehirnen von Demenzkranken, die Frau Schwabe zeigte, wurde allen klar, wenn die Gehirnmasse derartig abnimmt, ist kein normales Verhalten mehr möglich, das Gehirn kann das nicht leisten. Zum Abschluss gab sie uns allen den Rat:

Achten Sie auf sich, das Leben gibt’s nur einmal.

Nach oben

Fahrt nach Uelzen

24.10.2018

Von der Rübe in die Zuckertüte

Wie wird aus einer unscheinbaren Pflanze feinster Zucker gemacht? Täglich liefern 900 LKW während der Erntezeit von September bis Januar bei der Zuckerfabrik in Uelzen viele Tonnen Zuckerrüben an. Bei einer Betriebsbesichtigung konnten wir live erleben, wie Zuckerrüben raffiniert werden. Nach einem Film mit vielen Informationen über das Werk in Uelzen konnten wir bei einem Rundgang sehen, wie die Rüben angeliefert und gesäubert werden. Durch kleine Bullaugen war zu beobachten, wie in mehreren Türmen aus den Rübenschnitzeln die weiße Köstlichkeit Zucker entsteht. In einer weiteren Halle wird alles wie von Geisterhand gesteuert über viele Bänder laufend in Tüten verpackt. So wird aus ca. 7 Zuckerrüben ein Kilo Zucker gewonnen.

Steinzeit in Uelzen

Stein der Weisheit
Paradiesstein
andere Seite vom Paradiesstein
Stein des Wassers

Stein der Liebenden

Und was die Stadt Uelzen noch zu bieten hat, wurde von zwei Stadtführerinnen erzählt.

Uelzen, die "Uhlenköperstadt"

Nach einer gemütlichen Kaffeetafel wurde der Hundertwasserbahnhof besichtigt, ein Expo-Projekt. Hundertwasser liebte offene Dächer, für ihn war jeder Regentropfen „ein Kuss vom Himmel“. Geschwungene Linien an den Wänden, Säulen mit vielen kleinen Fliesenstückchen beklebt und ein Boden, der wie eine Hügellandschaft aussieht, viele Handwerker haben nach den Zeichnungen des berühmten Künstlers Hundertwasser dieses Gesamtkunstwerk geschaffen. Sehr sehenswert!    

Nach oben

Erntedankversammlung

11.10.2018

Die Visselhöveder LandFrauen sorgten in diesem Jahr für die passende Erntedankdekoration.

Nach einem üppigen Erntedank-Mitbring-Büfett hörten wir den Vortrag:

Volkskrankheit Diabetes – die zuckersüße Gefahr – wer oder was kann mir helfen

Was ist Diabetes und wie entsteht diese Krankheit? Um diese Frage zu erörtern, hatten wir uns Frau Gretchen Greve, Diabetesberaterin am Agaplesion Diakoniekrankenhaus Rotenburg, eingeladen. Eindrucksvoll erklärte sie uns die 2 Formen von Diabetes, man unterscheidet zwischen Typ1 und Typ 2. Von dieser Stoffwechselerkrankung sind in Deutschland ca. 6,5 Millionen Menschen betroffen, 95 % davon haben Typ 2.  Beim Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Dabei zerstören weiße Blutkörperchen die Produktion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse, beim Typ 2 wird noch Insulin produziert, aber der Körper kann es nicht richtig nutzen, es kommt zu einer Insulinresistenz.

Mit unserer Nahrung nehmen wir Kohlenhydrate zu uns, die in Magen und Darm in Glukose und Traubenzucker aufgeschlossen werden, um dann mit Hilfe von Insulin von den Körperzellen aufgenommen werden können. Das liefert Energie und Kraft. Bei Diabetes ist die Aufnahme dieser Energie gestört, vergleichbar wie wenn der Schlüssel nicht ins Schlüsselloch passt. Was kann helfen?

Susanne bedankt sich mit einem Präsent

Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, gegebenenfalls Übergewicht abbauen, IDR – iss das Richtige. Betroffene werden von Diabetesberatern individuell geschult, wie die Behandlung ans tägliche Leben angepasst werden kann. Frau Greve schloss mit: "Wenn ich gesünder älter werden möchte, muss ich meinen Lifestyle anpassen, denn ich tue das für mich“.

Nachtrag: Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung führt eine Studie zum zukünftigen Diabetesrisiko durch. Jeder kann anonym teilnehmen. Mehr Infos unter diriko.dife.de. Auch das eigene Diabetesrisiko läßt sich anonym auf dieser Webseite einschätzen.

Nach oben

Erntedankgottesdienst in Visselhövede

07.10.2018

die Visselhöveder LandFrauen schmückten in diesem Jahr die St. Johannis Kirche.

Erntedankgottesdienst in Wittorf

Nach oben

Apfelmarkt

03.10.2018

Der diesjährige Apfelmarkt in Visselhövede war wieder ein voller Erfolg für uns LandFrauen. Es gab viele leckere Apfelkuchen vom Blech. Die Besucher waren sehr begeistert. Ein großer Dank geht an die fleißigen Bäckerinnen. Bereits gegen 16:15Uhr, pünktlich zum Ende der Kaffeezeit, hieß es: alle Kuchen verkauft......!!!

Nach oben

Fahrt nach Schneverdingen

05.09.2018

In kleiner und gemütlicher Runde besuchten die Visselhöveder Landfrauen die „Eine-Welt-Kirche“ der Markusgemeinde in Schneverdingen. Gemeindemitglied Renate Berger erklärte mit sehr viel Sachverstand und Herzblut die Entstehungsgeschichte dieser besonderen Kirche.

Entstanden als ein Projekt zur EXPO 2000, beteiligten sich sowohl die Ev.-luth. Landeskirche als auch die Ev.-luth. Markusgemeinde Schneverdingen daran. Das EXPO-Motto lautete damals: Mensch- Natur- Technik. Ein tragendes Balkenwerk aus Fichtenholz mit Stahlverspannung, innen mit Kiefernbrettern und außen mit Eichenbrettern aus heimischen Wäldern bilden und prägen den Bau. Alle Hölzer sind unbehandelt und zeigen an den Außenwänden nach fast 20 Jahren ihre silbergraue Farbe.

Der Kirchturm mit der Glocke erhebt sich über einer lichtdurchfluteten Kuppel. Große Fensterelemente bringen Helligkeit und Gemütlichkeit in das Gebäude. Auf der Empore, die durch seitlich angebrachte Treppenhäuser zugänglich ist, befindet sich die Orgel. Von dort oben fällt der Blick auf den „EINE-ERDE-ALTAR“. Es ist ein dreiflügeliger Altar, in dem 7000 verschiedene Erden aus aller Welt ihre Bleibe finden können. Zurzeit sind etwa 5500 Erden in genormten Plexiglashüllen dort verewigt. Jede Hülle ist mit Ziffern versehen und es kann an Hand eines Computers noch nach Jahren ermittelt werden, wo jede einzigartige Erde mit ihrer dazugehörigen Geschichte ihre Heimat hatte. Die Künstlerin Marianne Greve vertrat die Idee, ein Symbol zu verwenden, das weltweit und konfessionsübergreifend als gemeinsamer Wert verstanden werden könne. Die Künstlerin selbst entscheidet, welche Erde in dem Altar verwahrt wird, auch heute nach 18 Jahren noch.

Im Heidegarten blüht die Heide.
Sie wurde reichlich gewässert.
Die gesamte Heidelandschaft
leidet in diesem Jahr sehr
wegen der extremen Trockenheit.
Sie blüht fast gar nicht.

Anschließend führte uns der Weg in die Heide. Mit der Kutsche bestaunten wir die Weite und die Größe der Heidelandschaft. Leider blüht die Heide in diesem Jahr sehr spärlich. In der Nähe des Heidegartens war die Kaffeetafel in einem Schafstall für die Landfrauen vorbereitet. Buchweizentorte und Butterkuchen versüßten unseren Nachmittag.

Nach oben

Fahrt nach Grömitz

15.08.2018

Schuhe aus und rein ins Wasser

Urlaub für einen Tag, Entspannung genießen, die Seele baumeln lassen, Sonne, Sand und Meer spüren und den feinen weißen Sand durch die Hände rieseln lassen. Die Ostsee lockte uns an den schönen Strand von Grömitz. Dort angekommen wurde der Ort in kleinen Gruppen erkundet, mit der kleinen Bimmelbahn durch den Ort fahren, shoppen an der Promenade, an der großen Seebrücke wurde die Unterwasserwelt in einer großen Tauchglocke erklärt und am Strand wurde fleißig nach glückbringenden Hühnergöttern gesucht. Schuhe aus und den feinen Sand mit den kleinen Wellen an den Füßen spüren, mit Blick auf den weiten Himmel, das war Entschleunigung pur. Nach diesem schönen Tag waren wir uns einig: Nächstes Jahr fahren wir wieder an die See.

Nach oben

Fahrt nach Bremervörde

das Ei des Vergessens

18.07.2018

Bei bestem Wetter starteten die LandFrauen, um den Landkreis Rotenburg zu erkunden. Der Weg führte wegen Vollsperrungen über viele kleine Dörfer nach dem über 70 km entfernt liegenden Bremervörde. Der erste Halt war die LEB. Da viele unserer Veranstaltungen immer in Zusammenarbeit mit der LEB angeboten werden, war es interessant zu hören, welche Aufgaben diese Institution hat. Herr Schneider, der Leiter des Bildungsinformationszentrums, berichtete kurz über die umfangreichen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben in Bremervörde und ging auch auf die gegenwärtigen Anforderungen des Datenschutzes ein. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich über die gesamte Elbe-Weser-Region. Die Erwachsenenbildung im Ländlichen Raum, ob EDV, Sprachen, Gesundheitsförderung, Vorträge zu vielen Themen und Angebote zu beruflichen Qualifikationen, ist das Hauptanliegen aller LEB-Mitarbeiter. Die Unterschriftslisten, die bei jeder Veranstaltung ausliegen, dienen dem Bildungsnachweis. Das Verfahren soll in Kürze angepasst werden.

Als Nächstes führte uns die Gästeführerin und LandFrau Margret Börger kurzweilig und mit viel Humor in hoch-, wie auch in plattdeutsch durch ihre Stadt. Durch Bremervörde fließt die Oste. Sie ist von ihrer Quelle bei Tostedt bis zur ihrer Mündung in die Elbe bei Neuhaus ca.170 km lang und ist ein Eldorado für Fauna und Flora. Sie ist fischreich, sehr zur Freude aller Angler. Das Wasser ist braun, weil aus den Moorgräben das Wasser in die Oste fließt. 1000 Jahre Geschichte konnte Frau Börger spannend in 10 Minuten erzählen. Die Region Bremervörde gehörte in früheren Zeiten zu den bedeutungsvollsten Flecken im Handelsverkehr und zu den fürstlichen Residenzen und hatte sogar ein Schloss. Sie sagte: Bremervörde und umzu muß man mit allen Sinnen erleben. Langsam fuhren wir mit unserem Bus vorbei am ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt, worin sich heute das bekannte Bachmann-Museum befindet.

im Natur- und Erlebnispark
das Cafè Dunkel
alle hören aufmerksam zu
Susanne bedankt sich mit einem kleinen Präsent

Das Riesenei, ein Briefkasten gegen das Vergessen, die Umweltpyramide, die Welt der Sinne, das Rathaus, alles war sehr gepflegt und sehr schön anzuschauen. Im über 250 Jahre alten Germelmann-Haus, was bekannt für seinen Rumgrog ist, kann man heute selbstgebackene Torten genießen. Besonders der Vörder See hat uns begeistert. Ein grüner Diamant mitten in der Stadt, ein Natur- und Erlebnispark mit dem Café im Dunkeln, mit themenbezogenen Gärten, mit einem schönen Kinderspielplatz mit kleiner Prahmfähre und noch vieles mehr.

In Gräpel an der Oste, in Plates Osteblick, wurden wir herzlich mit einem kühlen Vitamintrunk begrüßt. Das reichhaltige Grillbuffet stand schon bereit, was wir auch sofort genossen. Zwischendurch konnten wir spazieren gehen oder die Sonne genießen oder es sich mit „Ostefeuer“ gut gehen lassen.

Gleich nach dem Essen begann für die erste Gruppe die Püttenhüppertour. Die Püttenhüpper sind kleine wendige Boote mit geringem Tiefgang. Die Oste ist erstaunlich breit und wir konnten erahnen, dass dieser Fluß ein wunderschönes Naturparadies ist, naturbelassene Ufer mit Schilf bewachsen bieten Heimat für die artenreiche Tierwelt. Die Oste ist tideabhängig, das konnten wir deutlich am Uferschilf erkennen und es war erstaunlich windig.

Vor dem Kaffee unternahmen wir einen kleinen geführten Spaziergang zur früheren Siems-Werft. Um 1900 wurde hier das letzte Tankschiff gebaut. Danach war die legendäre Prahmfähre dran. Bis zu 30 Menschen oder 2 Autos oder auch Trecker werden von Hand jeden Tag über die Oste gezogen. Es ist die einzige von Hand betriebene Fähre in der Region. Vor der Heimreise stärkten wir uns noch bei leckerem Kaffee und Kuchen.


ein Fährmann mit seinem Engel ohne Gesicht
Alant - eine alte Heilpflanze - wächst am Osteufer
auf zur Prahmfähre
hier anmelden - Fähre kommt

Nach oben

Kochen mit Kindern

29.06.2018

Kochen mit Kindern im Kinder-Ferienprogramm

Bunt, vielseitig und gesund – Obst und Gemüse, die Fitmacher, das war das diesjährige Thema zum Kochen mit Kindern im Kinderferienprogramm. 17 kleine Hobbyköche konnten wir gleich am Anfang der Ferien zu dieser Aktion begrüßen. Mit Feuereifer wurde Gemüse geschnippelt, Äpfel geschält und Zwiebeln gepellt, gerührt, geraspelt, geknetet und probiert, gebacken und gekocht. Eine leckere Tomatensuppe, ein Nudel-Gemüse-Kuchen, Tomaten-Crostinis bereicherten das Büfett ebenso wie die Obsttorte, Apfelmuffins, der Quarkauflauf mit Kirschen, der Möhrensalat, Birnenschiffchen mit Frischkäse und Tomatensegeln und leckeren Obstspießen mit Schokolade, als Getränke wurden Drachenmilch und ein Zaubertrank gemixt. Alle konnten alles probieren und waren begeistert: Das kochen wir zu Hause nach.

Nach oben

Fahrt nach Bruchhausen-Vilsen

20.06.2018

 

 

Wegweiser im Garten Bellersen in Möhrsen

Nach oben

Radtour nach Hiddingen

23.05.2018

Mit Kamelen auf du und du

Auch in diesem Jahr haben wir unsere alljährliche Radtour gemacht, dieses Mal eine Sternfahrt zur Kamelfarm nach Hiddingen. Beke und Andreas Marquard bewirtschaften dort im Nebenerwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb mit über 70 verschiedenen Kamelen.


das Kleine schaut neugierig aus dem Beutel
ein junges Rentier

Man unterscheidet die Kamele in Dromedare, mit einem Höcker, Heimat Nordafrika, Trampeltiere mit 2 Höckern, Heimat Mongolei und in Kamelarten der neuen Welt, Lamas und Alpakas, Heimat Südamerika. Sie teilen sich die Weiden mit Eseln, Schafen und Ziegen, dazu kommt die afrikanische Gruppe der Zebras, Watussirinder und Okapis. Bei den Bennet-Kängeruhs schaute mal eine kleine Pfote oder eine Nase aus dem Beutel und die Rentiere hatten grad Nachwuchs bekommen.

Dazwischen liefen die kleinsten Zwerghühner und die größten Hühner wühlten sich im Sand, ganz schwarze Hühner und ein Pfau mit seinen Damen. Die werden von Sohn Marten gezüchtet und betreut, ein echter Familienbetrieb.

die Chefin wird sehr geliebt

Eindrucksvoll erklärte Beke Marquard wie Kamel gehalten werden, dass sie nur gemolken werden können, wenn das Fohlen bei der Mutter steht und sie 3-5 Liter Milch am Tag geben.

In Direktvermarktung kann man Kamelmilch erwerben, sie ist besonders gut für Allergiker und Diabetiker geeignet. Bei einer Verkostung waren wir uns einig, die schmeckt gut.

die Kamele hören gespannt zu
Kamelmilch zum Probieren
Kamele - Kamele - Kamele
alle werden herzlich begrüßt
Du - willst Du mit mir schmusen?
es gibt Kaffee und Kuchen
unter schattigen Bäumen
Susanne bedankt sich herzlich mit einem Präsent

Nach oben

Ergebnisse der großen Osterglocken-Pflanzaktion

Die Bilder
der großen Osterglocken-Pflanzaktion
beginnen in Vissel
Richtung Wittorf
Richtung Schwitschen
in Vissel Ecke Südring/Alter Postweg
so blüht es in Lüdingen
in Dreeßel blüht es
an allen Plätzen sind die
Osterglocken erwacht
in den Ortschaften Stellichte
Tadel
Lehrden
Egenbostel
in
Wehnsen
in Nindorf
überall blüht es
es blüht
in Paterbusch
in Jeddingen
Richtung Wittorf
Richtung Kirchlinteln
am Bahnübergang
in Ottingen
in
Rosebruch
und Moordorf
so blüht es
in Hiddingen

in Richtung Battenbrock
in Schwitschen
so blüht
es in
Kettenburg
an dieser Stelle in Riepholm könnten auch Osterglocken blühen
hier sind sie durch den Kanalneubau sehr reduziert
an der Straße nach Hiddingen wachsen nur noch wenige Pflanzen aus früheren Zeiten
in Wittorf blüht es auch
Buchholz - nun ist die schöne Pracht vorbei
bis zum nächsten Jahr!

Nach oben

Frühstücksversammlung

17.03.2018

Das Leben! Ein Schnellkochtopf?

Zur diesjährigen sehr gut besuchten Frühstücksversammlung der Visselhöveder LandFrauen war Annemarie von Gradowski zu Gast. Mit Humor sensibilisierte die Referentin uns LandFrauen zunächst zum Thema „Hilfe mein Mann wird Rentner“. Sie erzählte von ihrem Heinrich, der nun plötzlich den ganzen lieben lange Tag Zeit hatte. Er krempelte sein Leben komplett um und wurde zunehmend für Annemarie zu einer Nervensäge. Ratschläge zur Tagesgestaltung setzte Heinrich so um, dass alles zu Irritationen führen musste und der Haussegen mächtig schief hing.

In einer anderen Geschichte wurde Annemarie Bahnmitarbeiterin von Hartmut Mehdorn. Sie war als Zugbegleiterin eingestellt und räumte einige Missstände bei der Deutschen Bahn aus dem Weg. Sie verschaffte sich dort nicht nur Freunde, aber dennoch waren ihre Streckenabschnitte teilweise überbucht. Es zeigte, dass Ordnung, Sauberkeit und Wertschätzung bei vielen Menschen noch hochangesiedelte Attribute sind. Auf dem Berliner Hauptbahnhof wurde Annemarie für so manchen Fahrgast zum rettenden Engel. Kleine Hilfe mit großer Wirkung. Sei es beim Finden des Bahngleises, der Münze für die Toilette oder aber Hygieneartikel, sie war immer hilfreich zur Stelle.

Im 3. Abschnitt ihres Vortrags wendete Frau von Gradowski sich dem Thema „Stress“ zu. Sie begann mit der Revolutionierung des Haushalts. Die vollautomatische Waschmaschine im Jahre 1960 erleichterte die Arbeit der Hausfrau sehr. Es kamen im Laufe der Jahre noch viele Erfindungen, die den Haushalt erleichtern sollten, hinzu. Aber haben wir deswegen mehr Zeit? Füllen wir die gewonnene Zeit mit Dingen, die uns guttun? Das Handy, Computer, die sozialen Netzwerke tragen ihren Teil dazu bei, immer erreichbar zu sein. Ständige Präsenz und Erreichbarkeit rund um die Uhr sind Attribute unserer Gesellschaft. Wollen wir das? Dann können Krankheiten, wie Burnout die Folge sein. Frau von Gradowski sprach uns Mut zu, auch mal nein zu sagen. Sie ermunterte alle Gäste wertschätzend und ohne Hetze durch das Leben zu gehen.

Sie empfahl den Zeiträubern keine Chance zu geben und sich immer mal wieder Inseln der Muße zu schaffen. Es gäbe viele Möglichkeiten einen Ausgleich zur schnelllebigen Zeit zu finden. Man muss sie nur sehen und nutzen. Ihre abschließenden Worte waren: „Das Wichtige für sich auswählen, den Weg gehen, denn weniger ist manchmal mehr!“

Nach oben

Naturnaher Obstbaumschnitt

LandFrauen kreativ

10.03.2018

Obstbaumschnitt – wie geht das?

Wie setze ich den richtigen Schnitt? Wilhelm Nack aus Klein Deepen hat viel Erfahrung mit Obstbäumen, er bewirtschaftet eine große Streuobstwiese und eine Mosterei. Wir hatten ihn eingeladen, um alles zum richtigen Schnitt zu erfahren. Mit Merksätzen wie: „Alles was man wegschneidet schiebt der Baum nach“ und „Kernobst sollst du schneiden, Steinobst lieber meiden“ gab er uns viele weitere Tipps für den richtigen Schnittzeitpunkt. Der sollte Mitte Februar bis April erfolgen, wenn keine Nachtfröste unter -5°C mehr drohen, dabei keine Stummelstehen lassen oder kurz oberhalb des nächsten Austriebes, waagerechte Triebe sind wertvoller als senkrechte. Bei Wassertrieben dauert es lange, bis sich dort Fruchtknospen entwickeln. Ziel ist es, überall Licht und Luft rankommen zu lassen. Bei einem Verjüngungsschnitt alter Bäume sollte das Totholz entfernt werden und was zu dicht steht, aber nicht mehr als 30% der Äste. Von den guten alten Obstsorten, wovon es in Deutschland ca. 3000 Sorten gibt, empfahl er uns die Sorten Holsteiner Cox, Boskop oder den Altländer Pfannkuchenapfel und den Finkwarder Herbstprinz. Apfelsorten, die es im Supermarkt gibt, sind für unsere Bodenverhältnisse nicht geeignet.

Dann ging es in die Praxis. Jeder Teilnehmer konnte die Schere oder Säge ansetzen, um die richtige Schnittführung und den richtigen Ansatz zu erlernen. Was ist ein Fruchttrieb? Welcher Zweig stört, ist zu dicht, scheuert? Immer wieder den Baum anschauen, welcher Zweig noch entfernt werden muss oder alles erledigt ist. Ein Obstbaum braucht Licht, um saftig süße Früchte zu entwickeln. Zur Düngung: Etwas Kompost in den Kronenbereich und bei Dürre gießen. Wann sind Äpfel reif? Wenn die Kerne braun sind. Und was ist die beste Schädlingsbekämpfung? Viele Nistkästen für die fleißigen Helfer Meisen und Co aufhängen. Dann kann das Obst direkt vom Baum genossen werden, da es nicht gespritzt werden muss. Mit so vielen guten Ideen versorgt werden wir jetzt Licht in die eigenen Obstbäume bringen für eine optimale Obsternte.

Nach oben

Freundinnenabend

LandFrauen kreativ

09.02.2018

die ersten Frühlingsboten und ein leckerer Popcornduft begrüßten die zahlreichen "Freundinnen" an diesem Abend. In gemütlicher Runde wurde geklönt, diskutiert und gemeinsam genascht. Der Renner waren frische Popcorn. Leckere Brötchen und Apfelpunsch trugen ebenfalls zum Gelingen des angenehmen Abends bei. 

aus kleinen Maiskörnern
werden leckere Popcorn

Käse- und Körnerstangen stehen bereit und der Apfelpunsch ist heiß. Die "Freundinnen" können kommen. 

Nach oben

"Ernte auf kleinstem Raum"

20.01.2018 Frühstücksversammlung

Wie wär´s mit einem Hochbeet?

Nicht mehr bücken, bequem im Stehen leckeres Gemüse ernten, wie geht das? Um viele Fragen rund um das Thema Hochbeet zu beantworten, hatten die LandFrauen aus Visselhövede Christiane Rehkamp von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu einem Vortag eingeladen. Mit interessanten schönen Bildern erläuterte sie, warum es doch Spass und Freude bringen kann, das eigene Gemüse frisch aus dem eigenen Garten ernten zu können, obwohl im Supermarkt eine reiche Auswahl das ganze Jahr über angeboten wird. Da spielt der Umweltgedanke eine große Rolle, dass es nicht über den ganzen Kontinent transportiert werden muss und nicht gespritzt ist.

Die Idee zum Hochbeet-gärtnern entstand aus dem Aufbau eines Komposthaufens. Es kann aus verschiedenen Materialien aufgebaut werden, aus Holz (Eiche, Robinie, Douglasie), Kunststoff, Metall (Edelstahl, Aluminium), Stein (Sandstein, Naturstein, Klinker, Betonstein oder gemischt), Gabionen (mit alten Baumaterialien gefüllt) oder Paletten. Der Standort sollte mindestens 6 Sonnenstunden bekommen, luftig und in Nord-Südrichtung ausgerichtet sein. Die Höhe, je nach Körpergröße, 80-100 cm, Breite 120-150 cm und Länge bis ca. 2 m ist ideal. Um das Holz vor Nässe von innen zu schützen, ist eine Noppenfolie an den Innenseiten der Holzkiste notwendig, ebenso wie ein engmaschiger Mäuseschutz von unten.

Womit sollte ein Hochbeet gefüllt werden? Ganz unten kommt eine 30 cm dicke Schicht aus groben Zweigen, Ästen, Wurzeln und Reisig hinein, darauf möglicherweise umgedrehte Rasensoden, 30 cm Rohkompost (z.B. Staudenreste), 15 cm Feinkompost und 10 cm Gartenerde. Nun kann die Bepflanzung starten. Mit vorgezogenen Pflanzen unter einem Folientunnel kann die Saison schon im Februar starten, da durch das langsame Vergehen Wärme entsteht. Viele gute Ideen können jetzt von den LandFrauen umgesetzt werden, denn die Vorteile eines Hochbeetes liegen klar auf der Hand: der Aufbau eines Beetes ist überall möglich, auch bei sonst schlechten Bodenverhältnissen sind hohe Erträge zu erwarten und rückenschonend ist es auch.

Karin Marquardt bedankt sich bei Christiane Rehkamp mit einem Frühlingsgruß

Nach oben