Frühstücksversammlung

02.03.2019

"Powerfrau oder die eigenen Grenzen erkennen"

Mit einem Zitat aus einem Liedtext: „Ich bin doch keine Maschine, bin ein Mensch aus Fleisch und Blut“ begann Katja Bernhardt ihren Vortrag. Wie stellt man sich eine Powerfrau vor, ist sie stark, gut organisiert, karriereorientiert, bringt Familie und Beruf locker unter einen Hut, ist resistent gegen Stress? In den letzten Jahren hat sich unser Alltag stark verändert, die Schnelllebigkeit setzt andere Herausforderungen, schnell leiden Körper und Seele unter der Überlastung und werden krank. Aber muss das alles sein? Muss ich ständig am Handy erreichbar sein? Muss ich alles selbst erledigen? Kann ich auch delegieren und Aufgaben abgeben oder verliere ich sonst die Kontrolle? Wie ist mein Rollenverständnis als Frau? Was erwarte ich von mir selbst?

Mit 10 Punkten erklärte Frau Bernhardt uns, worauf wir Acht geben sollten. 1. Frauen wollen immer nett und hilfsbereit sein, es allen recht machen. 2. Frauen haben eine große Unzufriedenheit mit sich selbst, finden sich zu dick, zu dünn… 3. haben Frauen eine Neigung zum Perfektionismus und 4. Schwierigkeiten „Nein“ zusagen. Viele treibt 5. auch die Sehnsucht nach Anerkennung und Lob, was 6. auch ein hohes Arbeitstempo von mir selbst erwarten lässt. Darum gehen wir oft über unsere Grenzen und wundern uns, warum die Tage immer so vollgepackt sind. 7. wird Flexibilität und ständige Verfügbarkeit von uns erwartet, denken wir, und haben darum wenig Bereitschaft, etwas abzugeben und zu delegieren, 8. das dauert mir zu lange, dann mache ich das lieber selbst. 9. Von Natur aus sorgen Frauen erstmal für andere als für sich selbst und haben 10. Sorge, nicht alles im Griff zu haben.

Doch - wer immer alles im Griff hat, hat keine Hände frei für neue Dinge!

Mit der Bibelgeschichte von Martha und Maria verdeutlichte Frau Bernhardt, dass Frauen schon vor 2000 Jahren diese Probleme hatten. Wir sollten zufrieden sein mit uns selbst, Prioritäten setzen, unsere Kräfte einteilen, denn du bist gut, so wie du bist, du bist wertvoll, egal wie viel du leistest. Entschleunigung steht gegen Beschleunigung, Grenzen werden wahrgenommen, gespürt und gefeiert, wer immer alles gibt hat bald nichts mehr, was er geben kann.

Echte Menschen haben Stärken und Schwächen und dürfen auch Schwächen zeigen, Powerfrauen müssen auch Pausenfrauen sein.

So machte sie uns Mut uns so zu nehmen, wie wir sind.

Ein kleiner Frühlingsgruß von Susanne an Katja Bernhardt

Vor dem Vortrag gab es ein leckeres und gesundes Frühstück.

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Jahreshauptversammlung

13.02.2019

Nach den üblichen Regularien standen wieder Wahlen an, unsere langjährige Schriftführerin Susanne Glöckner und geschätzte Kassiererin Silke Weber stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Beisitzerinnen Annegret Seidler und Birgit von Wieding erhielten das einstimmige Votum für weitere vier Jahre.

Um die Interessen der jungen LandFrauen zu vertreten, wurden Nicole Kanapin, Kristin Rosebrock, Antje Bostelmann und Esther Stegmann als neue Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt.

Allen wurde mit einer Blume ein großes Danke ausgesprochen für ihre Mitarbeit im Verein.

Im Anschluss konnten wir mit ganz zauberhaften Bildern von Herrn Jürgen Borris die vielen Schönheiten der Lüneburger Heide genießen. Mit einzigartigen Fotos gab er uns Einblick auf viele seltene Pflanzen und Tiere. Wer bekommt schon Birkhähne bei der Balz zu sehen, da sie fast ausgestorben sind. Durch die Truppenübungsplätze entstand dort ein Naturschutzreservat, indem sich viele Tier- und Pflanzenarten erhalten konnten. An den Lärm der Schießübungen haben sie sich gewöhnt und ansonsten ist es überwiegend frei von Menschen.

Auf brillanten Fotos kamen wir den Braunkehlchen, Wölfen, Blaukehlchen, Lerchen, Schwarzstörchen, Enten, Gänsen und Schnucken und vielen seltenen Pflanzen ganz nah und konnten die stimmungsvoll eingefangenen Landschaften wahrhaft erleben und genießen.

Karin bedankt sich sehr herzlich mit einem LandFrauenpräsent.

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"Körpersprache verrät eine Menge"

19.01.2019

Zur ersten Frühstücksversammlung in diesem Jahr hatten wir zum Thema "Körpersprache" Frau Dr. Petra Feind-Zehr vom Institut für Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung eingeladen. Sie begann ihren interessanten Vortrag mit imposanten Bildern von Elefanten, bei denen die Körpersprache eine sehr große Rolle spielen. Bei uns Menschen ist die Kommunikation evolutionär geprägt, nur 7 % unserer Kommunikation geht über die Sprache, alles andere wird über Mimik, Gestik, Stimmlage, Lautstärke, Schnelligkeit und Körperhaltung ausgedrückt. Daher ist es in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je eine gute Körpersprache zu haben, „weil wir uns gut verkaufen müssen“. Die Interpretation liegt im Auge des Betrachters, wie wirkt mein Gegenüber auf mich, selbstsicher oder verunsichert? Steht mein Gegenüber mit beiden Beinen fest auf dem Boden? Hat er eine aufrechte Haltung oder hängende Schultern? Ist der Kopf seitlich geneigt und lächelt er freundlich, tritt von einem Fuß auf den anderen, dann traut man ihm nicht viel Durchsetzungskraft zu.

Wenn ich etwas erledigt haben möchte, muss ich fest stehen und freundlich aber bestimmt mit Befehlsgesten, Handinnenfläche zeigt nach unten, meine Forderungen stellen. Auch der Abstand zu meinem Gegenüber spielt eine Rolle, man unterscheidet zwischen der Intimzone, 15-46 cm, der persönlichen Zone bis 1,2m, der gesellschaftlichen Zone bis 3,6 m und der öffentlichen Zone darüber. Bei wichtigen Gesprächen sollte man darauf achten, bei einer Frage die Stimme nach oben zu heben, am Ende des Satzes die Stimme tiefer zu setzen, sich möglichst nicht im Gesicht zu berühren, mit aufrechter Haltung auf den vorderen 2Drittel des Stuhlfläche zu sitzen und beide Seiten des Körpers symmetrisch zu halten. Mit vielen lockeren Beispielen konnte man dem Vortrag sehr gut folgen und alle konnten etwas für sich mit nach Hause nehmen. Sie beendete ihren Vortrag mit den Worten von Sammy Molcho:

Presseartikel hier ...

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"Eine schöne Karte für jeden Anlass - selbstgemacht"

"LandFrauen kreativ"

05.01.2019

Unter Anleitung von Sabine Döring und mit Feuereifer, Schere und Klebstoff haben die Kartenbastler ganz individuelle Karten gezaubert. Jede ist für sich ein Kunstwerk und Unikat, über die sich Beschenkte freuen werden.

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