Weihnachtsmarkt und Weihnachtskonzert

02.12.2016

Adventszeit – Zeit für einen Besuch in Bremen mit seinem wunderschönen Weihnachtsmarkt. Festlich geschmückt laden viele Stände dazu ein, bei einer Tasse Glühwein und vielen anderen Leckereien Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Anschließend besuchten wir mit 50 LandFrauen und LandMännern das Festliche Weihnachtskonzert in der Glocke. Das Orchester musica viva, begleitet von einem Chor und  Sopran, Mezzosopran, Tenor und Bariton, spielte sich in die Herzen der Zuhörer. Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern wie Joy to he world, Kling Glöckchen, Cantique de noel, Here is chrismas, Fröhliche Weihnacht überall  versetzte alle in festliche Stimmung.

Zwischen den einzelnen Stücken las der Dirigent Nicolas Hrudnik eine weihnachtliche Geschichte. Nach dem letzten Lied Stille Nacht verabschiedete sich das Orchester mit der Zugabe Feliz Navidad, was noch lange in den Ohren nachklang.

Weihnachtssterne falten

LandFrauen kreativ

19.11.2016

Wenn es Advent werden will….

denken wir LandFrauen daran, wie wir alles schön schmücken können. Dazu gehören schöne Sterne. Und wie aus einigen Stücken Papier wunderschöne Sterne entstehen können, lernten wir bei unserem letzten Workshop. Was zuerst kompliziert aussah erwies sich  machbar und es entstanden tolle Unikate, die jetzt die Fenster und Kränze schmücken. Die Adventszeit kann kommen.

Ein sehenswertes Ergebnis!

Novemberversammlung

09.11.2016

Neues aus der Altersmedizin

Geriatrie – Altersmedizin, was ist damit gemeint? Zu diesem Thema hatten wir Dr. Hans Hackbarth vom AGAPLESION Diakonie-Klinikum Rotenburg eingeladen. Er stellte die Aufgaben der Geriatrie-Station vor. Die Geriatrie, die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen, verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung der Selbstständigkeit und Erhaltung der Lebensqualität im Alter.

Das Krankheitsbild vieler älterer Patienten hat sich heute verändert, chronische Erkrankungen wie Arthrose, Diabetes, Durchblutungsstörungen oder auch mehrfache Erkrankungen treten auf. Nach akuter Behandlung einer Krankheit kümmert sich ein vielfältiges Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten usw. darum, den Patienten wieder in die häusliche Umgebung zu integrieren, damit der alternde Mensch möglichst lange selbstständig in seiner gewohnten Umgebung leben kann. Dazu nehmen sie sich ausdrücklich mehr Zeit als zur Akutbehandlung. Ziel ist die dauerhafte Wiedergewinnung der Leistungs- und Kraftfähigkeit. Um uns zu zeigen, wie wichtig körperliche Fitness ist, ließ er uns einige einfache Gleichgewichtsübungen ausführen, was für viel Spaß sorgte.

Susanne Tamke bedankt sich mit einem Präsent bei Dr. Hackbarth

Und was ist, wenn doch Pflegebedürftigkeit auftritt? Dazu erklärte Heike Rathmann vom Visseler Pflegedienst das neue Pflegestärkungsgesetz II. Die alten Pflegestufen werden jetzt neu in Pflegegrade eingeteilt, aus drei werden fünf. Ab 1. Januar 2017 wird mit einer Übergangszeit alles neu eingeteilt in jetzt 5 Pflegegrade. Der medizinische Dienst bewertet die Versorgung der Pflegebedürftigen nach neuen Kriterien, wobei die häusliche Unterbringung und die Betreuung durch pflegende Angehörige finanziell besser gestellt wird. Die Gewichtung wird in Punkten ausgerechnet, wobei auch hier die Selbstständigkeit, Mobilität und das soziale Umfeld eine Rolle spielt.

Ein dementer Patient ist z.B. mobil, aber in seiner Selbstständigkeit sehr eingeschränkt. Insgesamt zeigte sich, dass es nicht einfacher wird, alle Anträge richtig zu stellen. Heike Rathmann bot ihre Hilfe an, bei neuen Anträgen beratend zur Seite zu stehen. Bei der abschließenden Fragerunde konnten dann noch viele offenen Fragen beantwortet werden.

Es war ein sehr informativer und wissenswerter Nachmittag.

Susanne Tamke bedankt sich bei Frau Rathmann

Memory-Board

LandFrauen kreativ

29.10.2016

Unter Anleitung von Birgit von Wieding stellten einige Visselhöveder LandFrauen schicke Memory-Boards her. Frau von Wieding gab Hilfestellungen und Tipps beim Anbringen der Stoffe und der verschiedenen Bänder. Auch erklärte sie fachkundig worauf unbedingt geachtet werden muss, um ein schönes Gesamtbild zu bekommen. Kleine Details, wie Knopf oder Kordel komplettierten das Bild. Der letzte Schliff wird dann zu Hause vorgenommen. Nun verschönern die Memory- Boards die Wände einiger LandFrauenwohnungen.

Erntedankversammlung

13.10.2016

Thema: "Kartoffelvielfalt"

Zu unserer diesjährigen Erntedankversammlung konnte Karin Marquardt 75 LandFrauen begrüßen. Erntedank - Zeit zum Danke sagen. Wie reichhaltig die Natur uns bedacht hat zeigten die Ortsgruppen, die das Dorfgemeinschaftshaus wunderschön bunt und vielfältig mit Früchten und Erntekrone geschmückt hatten. So sangen alle LandFrauen aus vollem Herzen das Danke-Lied in der Erntedankversion.

Nach einem vielfältigen Mitbring-Buffet begrüßte Karin Marquardt Anna Pralle als Referentin zum Thema Kartoffelvielfalt. Sie präsentierte uns eine bunte Mischung aus verschiedenen Kartoffelsorten, blaue, rote, gelbe, gestreifte, große, kleine, herzförmige, runde und längliche. So vielfältig im Aussehen und Geschmack, so verschieden ist auch die Verwertung. In der Vermarktung unterscheidet man zwischen Speisekartoffeln, Veredelungskartoffeln, Stärkekartoffeln und Pflanzkartoffeln.

Bei den Speisekartoffeln gibt es festkochende, eher festkochende und mehlig kochende Sorten. Der Geschmack der Kunden ist landschaftlich unterschiedlich, in Bayern bevorzugt man mehlige Sorten, in Norddeutschland festkochende Sorten wie Cilena, Belana, Gala usw.

Aus Veredelungskartoffeln werden Chips, Kroketten, Pommes und viele Fertigprodukte hergestellt. Viele Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen werden heute schon aus Stärkekartoffeln hergestellt, was sicherlich in Zukunft noch mehr werden wird.

Bei der Produktion von Pflanzkartoffeln achten Züchter darauf, dass wohlschmeckende Sorten erzeugt werden und durch Kreuzung auch immer wieder neue Sorten auf den Markt kommen.

Leider sinkt der pro Kopf Verbrauch von z.Zt. knapp 58 kg in Deutschland. Da Kartoffeln eine längere Garzeit haben als z.B. Nudeln, sind die gesunden Knollen bei jungen Leuten nicht sehr beliebt, schade.

Weiter berichtete Anna Pralle über die Arbeit der Landwirte, Pflanzen im Frühjahr mit Beize und Dünger, die Vegetationszeit mit evtl. Bewässerung bei Trockenheit, Schädlingsbekämpfung und Ernte ab September.

Der Vortrag endete mit einem Gedicht von Goethe:

Morgens rund,

Mittags gestampft,

abends in Scheiben,

dabei soll´s bleiben,

es ist gesund.

Mit einer Herzkartoffel und einer Tüte voller bunter vitaminreicher Kartoffeln für jede LandFrau ging ein schöner Abend zu Ende.

Erntedank in den Kirchen

Wandschmuck in der
St. Nikolaus-Kapelle
in Wittorf

Fahrt zum Tister Bauernmoor

21.09.2016

So nah und so schön

Das Tister Bauernmoor war jüngst unser Ziel. Dieses zieht viele Touristen an, um alljährlich tausende Zugvögel zu beobachten. Der Verein Moorbahn Burgsittensen e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, Moor und Natur den Menschen zu erklären und näher zu bringen. Nach einer leckeren Kaffeetafel ging es mit der Moorbahn bis zum Aussichtsturm. Unterwegs erzählte Vereinsvertreter Jürgen Otten, wie das Tister Moor entstanden ist. Nach der letzten Eiszeit hat sich dort eine Mulde gebildet, aus der das Wasser nicht abfließen konnte.

Ruhendes Wasser und Torfmoose ließen mit der Zeit ein Hochmoor wachsen. Torfmoos holt sich seine Nährstoffe aus der Luft, das absterbende Moos macht das Wasser sauer und nährstoffarm. So können sich keine Bakterien darin halten, die das Moos zersetzen würden, das Hochmoor wächst nach oben. Eindrucksvoll zeigte Herr Otten, dass Torf bis zu 80 % Wasser speichern kann. Größere Wasserflächen mit einer Tiefe zwischen 10 und 40 cm entstanden nach dem Ende des Torfabbaus 1998, als die Abflussgräben zugemacht wurden. So kommen jedes Jahr 15.000 – 20.000 Zugvögel, um dort zu übernachten, das Wasser schützt vor Fressfeinden. Kraniche, Gänse und Schwäne bieten ein grandioses Schauspiel, wenn sie einfliegen und morgens wieder starten.

Bei den humorvoll vorgetragenen Geschichten von Moorleichen und Hexenkult hörten wir gespannt zu. Da das Moor nur auf einem Weg und über den Schienenstrang erreichbar ist, bietet es viel Ruhe für Pflanzen und Tiere. Geschützte Arten wie der große Brachvogel, viele Libellenarten, Moorfrösche, Wollgräser und Besen- und Glockenheide finden eine Heimat. Zum insektenfressenden Sonnentau und dem Gagelstrauch hatte Jürgen Otten natürlich noch ein paar Geschichten parat, aus dem Sonnentau wurde früher Hustentee zubereitet und dem Gagelstrauch sagt man aphrodisierende Wirkung nach. Und so haben wir viel Wissenswertes über das Moor erfahren und konnten bei schönstem Wetter viele schöne Blicke in die Moorlandschaft genießen.

Mit dem Fahrrad rund um das Steinhuder Meer

24.08.2016

Mit dem Fahrrad das Steinhuder Meer umrunden,

das war unser Ziel. Nach einer gemütlichen Busfahrt durch schöne sehenswerte Dörfer erreichten wir Mardorf am Steinhuder Meer. Dort machten wir uns mit Leihrädern auf den Rundweg. Die Route führte zunächst direkt am Wasser entlang. Viele kleine Bootsstege, an denen Segelschiffe im Wind schaukelten, lockten den Blick übers Wasser. Durch lichten Wald ging es vorbei an der weißen Düne mit feinstem Sandstrand, der Surfschule zur Moorhütte, wo mittendrin eine große alte Eiche wächst. Weiter ging es über den Moorweg, vorbei an violett blühender Heide, Moorflächen und Bruchwäldern bis Steinhude. Nach der Mittagspause lockte der Süd- und Westteil des Rundweges. In einem Naturschutzgebiet waren viele hundert Gänse, Enten und eine Herde Wasserbüffel zu bestaunen. Beneidenswert hatten die Gänse im Wasser stehend wohl den angenehmsten Ort bei der Hitze gefunden. Vom Fahrtwind angenehm gekühlt erreichten wir wieder Mardorf, wo im Hofcafé herrlicher Kuchen mit duftendem Kaffee wartete. Alle waren sich einig, wir kommen noch mal wieder, es gibt hier noch so viel zu sehen.

Fahrt zu den Probsteier Korntagen

30.07.2016

Wo ist eigentlich die Probstei und was hat das mit den Korntagen auf sich. Das erkundeten wir LandFrauen bei unserer Fahrt Richtung Kiel. Schnell stellte sich heraus, dass die Korntage nicht „flüssig“ sind und dass die Probstei ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet zwischen Kiel und Laboe ist. Dort wird hauptsächlich Ackerbau betrieben. Über 50% wird Weizen angebaut. Zur Probstei gehören zwanzig Dörfer mit 160 bis 2000 Einwohnern. Zum 17. Mal werden dort für 4 Wochen die Korntage veranstaltet, die Dörfer treten mit ihren eindrucksvoll in Handarbeit gefertigten Strohfiguren im Wettbewerb gegen einander an.

Begrüßt wurden wir von der diesjährigen Kornkönigin Johanna und dem ersten Vorsitzenden des Tourismusverbandes Probstei e.V. Herrn Klindt, der uns den Tag über begleitete.

Die Rundtour mit dem Bus begann in Probsteierhagen mit der Darstellung Fuchsjagd mit Pferd und Reiter, Hunden und Fuchs.

Grisu, der kleine Drache

In Bendfeld war ein netter Feuerwehrdrache zu bestaunen, in Stakedorf „Der Ruhende“ und in Wisch eine Burg. Nach dem Mittagessen in Laboe mit einem herrlichen Blick auf die Ostsee startete dann eine Gruppe mit Fahrrädern, um in weiteren Dörfern die Figuren zu besichtigen. Die Themen waren: „In Stein spielt die Musik“, „Wickie und die starken Männer“, Delphine im Dorfteich, Sprichwörter wie „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“, „Liebe macht blind“ und „ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn“. Die andere Gruppe wartete leider vergeblich auf eine Kutsche und steuerte mit dem Bus einige Stationen an bis Passade. Idyllisch am See gelegen waren dort „Selfie und Delfie mit Korni und Kornelia“, den beiden Symbolfiguren der Korntage, zu sehen.

Selfie und Delfie
Ist die Katze aus dem Haus

Nach Kaffee und Kuchen in der schön restaurierten Fischerwiege gab es zum Schluss einen Abstecher zum Himbeerhof Moorhörn, wo wir von Frau Klindt, der früheren Präsidentin des LandFrauen Verbandes von Schleswig-Holstein kurz begrüßt wurden. Nach einem kurzen Rundgang durch die Himbeerreihen konnten ein paar Himbeerleckereien aus dem Hofladen erworben werden. Mit vielen schönen Eindrücken traten wir den Heimweg wieder an.

Kornelia
Selfie und Delfie mit Kornie

 

 

Fahrt nach Büsum

29.06.2016 

Urlaub für einen Tag

Einen schönen sonnigen Tag verbrachten wir in Büsum. Dort gab es viel zu sehen und zu entdecken, eine schöne alte Kirche, den Hafen oder die neue Lagune. Für einen Tag den Alltag vergessen, durch nette kleine Geschäfte bummeln, durchs Watt laufen, auf dem Deich den frischen Wind und die gute salzhaltige Seeluft genießen und den Wolken hinterherschauen, Sommer und Sonne genießen, einfach die Seele baumeln lassen. Natürlich genossen wir alle frischen Fisch und waren uns am Ende des Tages alle einig: Der Tag in Büsum war wunderbar und sehr erholsam.

Fahrt nach Buxtehude

08.06.2016

Visselhöveder LandFrauen erkunden Buxtehude und Umgebung

Bei gutem Reisewetter erkundeten 50 LandFrauen aus Visselhövede die Stadt Buxtehude. Zwei Gästeführerinnen in traditioneller Tracht führten uns fachkundig durch den historischen Stadtkern mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten.

Sie erzählten von längst verstorbenen Persönlichkeiten der Stadt, die mit ihrem Wirken Buxtehude prägten und zu Ansehen und Ruhm verhalfen.

Ob nun das plattbodige Frachtschiff Margareta, das Fuhrmannshaus, die St. Petri Kirche oder aber der Fleetkieker, der Wohltäter Magister Halepaghe und der Kaufmann Michael Wilkens, es wurde uns so manches in schönen Geschichten verpackt, erzählt. Auch durften die Geschichten vom Has` und Igel und wie es dazu kam, das in Buxtehude der Hund mit dem Schwanz bellt, nicht fehlen. Anschließend wurden wir im Kulturforum mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Auf dem Heimweg machten wir einen Schlenker in Richtung Harsefeld. Wir besuchten die Jithofer Käserei der Familie Tipke in Bargstedt. Frau Alpers-Tipke erzählte von ihrer vor 15 Jahren gegründeten Hofkäserei. Sie berichtete von der Käseherstellung, wir durften den Produktionsbereich anschauen und verschiedene Käsesorten verkosten. Auch die Vermarktung der Kuhmilch- und Ziegenkäseprodukte wurde uns erklärt. Anschließend konnte jede Landfrau im kleinen Hofladen Käse für zu Hause einkaufen.

Radtour nach Nindorf

11.05.2016

Wenn Engel reisen, scheint die Sonne!

Das war auch dieses Mal bei unserer alljährlichen Radtour der Fall. In diesem Jahr war Nindorf unser Ziel. Die Ortsgruppe hatte eine Tour mit vier interessanten Anlaufpunkten ausgearbeitet.

Zuerst waren wir zu Gast beim Kartoffelanbaubetrieb der Familie Lüdemann auf dem Hof Rießel. Carsten Lüdemann erklärte uns, dass auf dem 800 ha großen Hof auf 200 ha Kartoffeln angebaut werden. Mit modernen Maschinen werden die Äcker vorbereitet und steinfrei gemacht. In 4 Reihen gleichzeitig werden die vorgekeimten Kartoffeln in den Acker eingebracht, gleichzeitig mit Dünger versorgt und spargelbeetartig angehäufelt. Ziel ist es, bis Mitte Oktober die Ernte abzuschließen. Sortierung, Kühlung und Absackung erfolgt in großen Hallen mit neuester Technik. Die schmackhaften Sorten, wie Cilena, Leyla, Belana und Alexandra, werden über den Großhandel und im Hofladen vermarktet.

Danach ging es mit dem Rad zum Garten von Annelie und Klaus Lüdemann. Dort konnten wir einen pflegeleichten Garten mit schön geschwungenen Pflasterwegen und einen Schwimmteich bewundern.

Das nächste Ziel war das Hühnermobil der Familie Twiefel, wo wir mit einem selbstgemachten Eierlikör begrüßt wurden. Dann erzählte Hartmut Twiefel, wie die z.Zt. 230 Hühner von 2 Hähnen vor Angriffen von Habichten geschützt werden, um viele Eier zu legen, die in Selbstvermarktung verkauft werden. Alle 14 Tage wird der mobile Stall ein Stück weiter geschoben, so dass die ganze Wiese genutzt wird und das Gras nachwachsen kann.

Nach so vielen Informationen schmeckte uns der selbstgebackene Butterkuchen aus dem Holzbackofen bei Margarethe Mohr besonders gut. In ihrem idyllisch gelegenen Garten ließen wir einen schönen Nachmittag ausklingen.

"Wenn die Funken fliegen........."

LandFrauen kreativ

30.04.2016

Wenn die Funken fliegen ist es wieder soweit: Wir lernen die Technik des Schutzgasschweißens kennen. Bereits zum 4. Mal zeigten Bernd Cordes und Robert Huxol von der Firma Bressel und Lade aus Schwitschen uns den Umgang mit dem Schweißgerät. Nachdem an kleinen Reststücken geübt wurde eine Schweißnaht zu ziehen ging es an die Vorbereitung der Gartenstecker. Bereits vorgefertigte Motive wurden mit dem Winkelschleifer geglättet, dabei galt es die Scheu vor Funkenflug zu überwinden. An ungewohnten Maschinen wurde uns gezeigt, wie der Rundstahl zugeschnitten, angespitzt und bei Bedarf gebogen wird. Unter fachkundiger Anleitung wurde alles miteinander verschweißt. Stolz nahmen wir unsere Gartenstecker mit nach Hause. Bienen, Eulen, Tannenbäume und Herzen zieren nun unsere Gärten und haben einen ganz eigenen Wert, denn:

Die haben wir selbst gemacht!

"Neuer Schwung für unsere Gärten"

Frühjahrsversammlung

05.03.2016

Der Frühling naht und es kribbelt in den Händen, endlich mit dem Arbeiten im Garten zu beginnen. Zu unserer Frühjahrsversammlung hatten wir Ulrike Tubbe-Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover eingeladen. Nach einem gemeinsamen Frühstück an wunderbar frühlingsdekorierten Tischen gab sie viele Tipps und Anregungen zum Thema: Neuer Schwung für unsere Gärten.

Wie kann man seinen Garten aufpeppen, wenn er in die Jahre gekommen ist und die Gehölze zu groß geworden sind? Wie gebe ich meinem Garten neue Struktur? Frau Tubbe-Neuberg zeigte anhand von Bildern und schönen Fotos, wie Pflanzengruppen effektvoll farblich passend zusammengesetzt und die Struktur spannend gestaltet werden kann. Ein Garten soll neugierig machen und nicht mit einem Blick überschaubar sein. Immergrüne Pflanzen und Gehölze geben dem Garten auch im Winter Form und interessantes Aussehen, wenn die Stauden im Winter stehen bleiben dürfen. Das dient außerdem den Vögeln als Winterfutter. Stauden in Gruppen gesetzt vor dem farblich passenden Hintergrund wirken ruhiger als viele verschiedene als ungeordnetes Chaos. Als Gestaltungsgrundsätze gelten: Proportionen beachten, für jede Pflanze genug Platz einplanen und den Blühzeitpunkt beachten, damit immer etwas blüht und nicht alles gleichzeitig. Mit verschiedenen Pflasterungen, Sitzecken und Deko-Blickpunkten wird die Neugier geweckt und das eigene grüne Paradies lädt zum Entdecken und Entspannen ein.

Mit einem Kräutertopf bedankten wir uns bei Frau Tubbe-Neuberg für einen sehr informativen und anregenden Vortrag. Die vielen Anregungen und Ideen werden sicherlich in dem einen oder anderen Garten umgesetzt.

"Aus ALT mach NEU!" - eine kreative Ausstellung beim Frühjahrsfrühstück

Osterdeko aus Pappmaschee'

wie in einer Backstube

LandFrauen kreativ

27.02.2016

Wir Visselhöveder LandFrauen gestalten aus Zeitungspapier, Toilettenpapier oder aus farbigen Eierpappen schöne Gefäße und auch alle Größen von Ostereiern. Nachdem wir das Papier in viel warmes Wasser eingeweicht und mit dem Pürierstab stark zerkleinert haben, mussten wir das überschüssige Wasser wieder mittels einem Handtuch und einem Sieb entfernen.

Eine gut knetbare Masse blieb übrig. Diese wurde dann mit etwas Kleister und Holzleim gründlich vermengt.

feste kneten
alles muss gut modelliert werden

War sie gut durchgezogen, konnte die Masse dünn auf einen formgebenden Luftballon, einer formschönen Schale oder anderen Gegenständen modelliert werden. Wenn alles getrocknet ist (es dauert mindestens 1 Woche), kann das Riesenosterei oder auch die Schale noch verziert werden. Allen Teilnehmerinnen hat der kreative Nachmittag sehr viel Freude bereitet. Die fachkundige Anleitung hat übrigens unsere LandFrauenvorsitzende Susanne Tamke vorgenommen.

"Pausenlos und voller Pausen"

Frühstücksversammlung

30.01.2016

„Pausenlos und voller Pausen, unterwegs im Leben, zwischen Erfüllung und Vergeudung“

war das Thema des Vortrages bei unserer Frühstücksversammlung. Gespannt hörten 150 LandFrauen und Gäste Frau Prof. Dr. Annelie Keil zu, die in ihrer unnachahmlichen humorvollen Art alle Zuhörer in ihren Bann zog.
Wie verwenden wir unsere Zeit? Die Pause zwischen Geburt und Tod heißt Leben. Was ist drin im Leben, im Menschen? Die Schöpfung hat uns Unbekanntes in die Wiege gelegt, wir wissen nicht, was uns im Leben erwartet. Und unser Körper funktioniert pausenlos, auch bei Krankheit schlägt unser Herz ununterbrochen. Das Leben macht pausenlos weiter, und das ist das Wunder des Lebens. Beschäftigung hat im Leben eine große Bedeutung, sie füllt es sinnvoll. Warum stecken wir pausenlos so viel Energie in unseren Job? Ständig sind wir auf der Suche, meinen, wenn wir dem Gesundheitswahn befolgen werden wir alt. Was ist mir meine Gesundheit wert? Was braucht der Mensch im Leben? Funktioniere ich nur noch? Unsere Ansprüche ans Leben wachsen ständig, immer höher, weiter, schneller - muss das sein? Ich darf mich selbst nicht vergessen. Zu 70 % bestimmt Glück unseren Gesundheitszustand.

Prof. Dr. Annelie Keil

Älter werden, leben, lieben, das ist Leben. Wie wundervoll ist es älter zu werden. Haben wir Spuren im Leben hinterlassen? Umsorgen wir unsere Lieben? Wo endet Liebe und fängt Kontrolle an? Denn Alter schützt vor Weisheit nicht. Wir sollten auch mal liebevoll Danke sagen. Pausen sind dafür da, auch mal alles zu überdenken, muss ich was ändern, Prioritäten anders setzen? Denn alles hat seine Zeit und wir sind nicht unersetzbar. Dann kann man auch sagen, jetzt nehme ich mir Zeit für mich. Das Leben ist nur zum Teil planbar, es ist voller Überraschungen. Leben ist ein experimenteller Versuch. Was bietet das Leben auch nach meinem Renteneintritt noch für mich? Kann ich mich auch in der zweiten Lebenshälfte noch sinnvoll ins Leben einbringen? Pause – Zeit das Leben zu überdenken. Schlechte Erinnerungen, Gefühle und Erlebnisse abzulegen und sich davon befreien. Zu lernen zu unterscheiden, was kann ich ändern und was muss ich hinnehmen, weil ich es nicht ändern kann. Wir kommen ungefragt auf diese Welt, wir können uns weder die Familie, die Zeit oder das Land aussuchen.

Unser Auftrag heißt Leben - und das Leben ist ein Abenteuer!

Wir kochen mit Almuth

LandFrauen kreativ

19.01.2016

Lecker kochen kann so einfach sein ….

Einfache schnelle Rezepte mit Milch und Käse war unser Thema bei einem Kochkurs mit Hauswirtschaftsmeisterin Almuth Linnemann.

In der Schulküche endstanden unter ihrer Anleitung Suppen, Aufläufe, Beilagen und Desserts. Gemüsesuppe mit Milch, Reisauflauf mit Pfirsich, herzhafte Brötchen mit verschiedenen Aufstrichen, bunte Salate mit verschiedenen Dressings, Schweinefilet mit Käsekruste und Kartoffel-Sellerie-Püree, Kabeljau in Milch-Zitronensoße, Haselnusspfannkuchen, fruchtiger Keksquark und Giraffencreme standen ebenso wie Nutella Kuchen und Butterkuchen auf dem Programm.

Oder wie kocht man Schokopudding und Vanillesoße ohne Puddingpulver. Leckere Getränke mit Milch und Buttermilch rundeten das Angebot ab. An einem schön gedeckten Tisch wurden alle Speisen probiert. Mit einem kleinen Kochbuch ausgestattet kann die Frage: Was koche ich heute........nun schnell beantwortet werden.