Wir Visseler LandFrauen in Corona-Zeiten

Manchmal haben die Corona-Beschränkungen auch ihre guten Seiten, man hat Zeit für: "das wollte ich schon lange machen - das darf ich jetzt genießen - da gönn ich mir mal mehr Zeit......." Und es ist auch schön - wir erfreuen uns an den kleinen und manchmal auch notwendigen Dingen, das macht Spass!

unseren Garten
pflegen und
neu
gestalten

renovieren
lesen - meine Lieblings beschäftigung
oder Enkelkind genießen
wenn es mal regnet
und
wenn die Sonne scheint
an den schönen
Pflanzen freuen
ein tolles
Ergebnis
erste Früchte aus meinem neu angelegten Gemüsegarten
ich bastel viel
nach 8 Wochen - ein neues Friseurerlebnis
erster Friseurtermin
auch für Pflanzen
kleine Radtour

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Aktion LandFrauen helfen

Viele Visselhöveder LandFrauen folgten zügig dem Aufruf vom NLV und von unserem Kreisverband, selbstgenähte und waschbare Behelfs-Mund-Nasen-Masken zu nähen. Bereits in den ersten Tagen brachten Susanne und Karin einige Behelfs-Mund-Nasen-Masken zum Visseler Pflegedienst und zum Haus Curata. Die Begeisterung war sehr groß.

Ministerpräsident Stephan Weil dankt den LandFrauen für ihre Maskennähaktion in der Corona-Krise:

"Das ist genau das, was wir jetzt brauchen!"

(ein Video auf YouTube)

Der Visseler Pflegedienst und
die Diakonie-Sozialstation sagen DANKE!
100 Behelfs-Mund-Nasen-Masken für das Curata Haus am Visselpark - Henning Fischer mit seinem Team bedankt sich bei allen fleißigen LandFrauen.
Die Seniorenresidenz "Zur Mühle" freut sich ebenfalls über viele Behelfsmasken.
100 Masken für Haus Sonnenschein in Brockel
die Mitarbeiter sagen DANKE.
Bild: Angela Kirchfeld - Maskenübergabe an Herrn Wieland, Oberschule Visselhövede
Brit Fuhrmann vom Birkenhaus sagt herzlichen Dank
Herr H. Wachowski, Leiter der Wohngruppen der Rot. Werke in Vissel bedankt sich herzlich bei den LandFrauen

die Visselhöveder Nachrichten schreiben zur Übergabe von 120 selbst genähten Mund- und Nasenmasken an den Schulleiter der Oberschule in Visselhövede, Herrn Wieland.

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Ostern in Corona-Zeiten

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"Einfach schön - Deko-Ideen aus der Natur"

Susanne Tamke, Frau von Lienen, Karin Marquardt und Ina Behrens, Kreisvorsitzende

07.03.2020

Zu unserer Frühstücksversammlung im Jeddinger Hof trafen sich viele LandFrauen in Erwartung eines interessanten Vortrages zum Thema „Schick, preiswert und nachhaltig - unsere zweite Haut“. Leider mußte die Referentin kurzfristig krankheitsbedingt absagen, nicht ohne spontan ihre Kollegin Gerda von Lienen zu motivieren zum Thema „Schöne Deko-Ideen aus der Natur“.

Nach einem schmackhaften gemeinsamen Frühstück genossen wir einen mit sehr viel Liebe zum Detail vorbereiteten Vortrag. An Hand von Fotos zeigte Frau von Lienen verschiedenste Dekorationsmöglichkeiten zu jedem Anlass. „Geh mit offenen Augen durch den Garten und die Natur, so findest du immer etwas für deine Vase oder für die Tischdeko“, lautete ihr Motto. Auch legte sie Wert darauf, dem gebundenen Strauß, dem Gesteck oder auch der Topfpflanze eine Umgebung zu geben.

Sie zeigte mit kleinen praktischen Beispielen wie Zweige, Baumrinde, Steine, Früchte und vieles mehr, scheinbar zufällig dort liegend, eine Einheit schaffen. Auch benutzt sie gern einfache Gläser, kleine Flaschen, Eierpappen und andere Gefäße aus dem Alltag, alte Dosen, Tassen, Zuckerschütten. Sie bringt diese dann mit Blumen und Pflanzen der Jahreszeit in den Mittelpunkt des Geschehens und unserer Augen. Gern gestaltet sie kleine Gruppen von Gegenständen, die augenscheinlich nicht geordnet escheinen, jedoch mit voller Absicht so angeordnet wurden. So wirkt alles locker und doch äußerst dekorativ.

Frau von Lienen veröffentlichte bereits 2 Bücher zum Thema Dekorationsmöglichkeiten für jede Jahreszeit. Sie ist bei der LWK Niedersachsen beschäftigt und betreut und bewirtschaftet außerdem den bäuerlichen Nutzgarten im Park der Gärten in Bad Zwischenahn.

Susanne bedankt sich sehr herzlich
mit einem besonderen Upcycling-Kranz

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"Osterlämmer aus Eiern und Filzwolle

29.02.2020

Einfach zauberhaft, diese kleinen Lämmer

Wie man aus Styroporeiern und Filzwolle niedliche kleine Osterlämmer basteln kann, zeigte uns Bärbel Borchers bei einem gemütlichen Workshop. Und die kleinen Tiere können sich sehen lassen, jedes ein Unikat. Nun werden sie in einer kleinen mit Blumen bestückten Kiste den Frühling begrüßen.

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"Schule - früher und heute"

19.02.2020

War früher alles besser in der Schule?

Wenn man Uwe Wahlers aus Scheeßel Glauben schenkt, dann war es eine schöne Zeit. Nach unserer Jahreshauptversammlung berichtete er über seine Zeit in der Schule, die mit seiner Geburt begann. Als Sohn des Dorflehrers wurde er in der Schule in Bartelsdorf geboren und wurde selbst auch Lehrer. In einem kleinen Dorf wie Bartelstorf waren die Kinder überall unterwegs, spielten im ganzen Dorf, machten auch Unfug, aber waren frei, konnten sich selbst ausprobieren. Wie wird ein Nagel in die Wand geschlagen, wie sät man Salat aus, wie werden Kälber geboren, das lernten die Kinder nebenbei. Die Eltern konnten sich darauf verlassen, jeder passte auf jeden auf, das Dorf war wie eine große Familie, die Kinder fühlten sich gut aufgehoben.

Während seiner eigenen Schulzeit wurde mehr Wert auf Heimatkunde gelegt, der Unterricht fand auch mal draußen statt, man machte Ausflüge in die nähere Umgebung und schaute, was sich in der Natur tat. Es gab strenge Lehrer und Lehrer, die die Schüler stets positiv betrachteten und ihnen viel Selbstvertrauen vermittelten.

Als er dann selbst unterrichtete, legte Herr Wahlers großen Wert darauf, sich um die schwächeren Schüler zu kümmern, da durch üben, üben, üben viel erreicht werden kann. Sein Motto war, Lehrer sollen Helfer sein für die Schüler, denn jedes Kind ist anders und lernt in seinem eigenen Tempo.

Den einzig richtigen Weg gibt es nicht, jedes Kind geht seinen eigenen Weg und Pädagogen sollten sie dabei unterstützen, ihren Weg zu finden.

Sein Fazit: Das Unterrichten hat ihm sehr viel Spaß gemacht und er würde jederzeit wieder den Beruf des Lehrers ergreifen, trotz größerer Bandbreite und höherer Ansprüche heute, früher war nicht alles besser, es war anders.

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Freundinnenabend im Heimathaus

14.02.2020

Am Valentinsabend trafen sich Visselhöveder LandFrauen mit ihren Freundinnen zum gemütlichen Beisammensein im, von den Nindorfer LandFrauen, gemütlich geschmückten Heimathaus in Visselhövede. Bei leckeren Laugen- und Salzstangen, Schokolade und Süßem wurde ausgiebig geklönt, viel gelacht und Neues ausgetauscht. 

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Frühstücksversammlung in Hiddingen

25.01.2020

"Für jeden ist es wichtig - Benimm dich richtig!" - ein frommer Wunsch, oft gehört, aber wie ist richtig? Welche Benimm-Regeln sind wichtig und richtig in unserer heutigen Zeit?

Um diese Fragen zu klären, hatten wir uns die Beraterin Margret Emke von der Landwirtschaftskammer Oldenburg Süd eingeladen.

Um zuerst unsere eigene Benimm-Kompetenzen zu ermitteln, hatte Frau Emke einen Test für uns parat. Eine Frage darin war, was etwa bei einem Empfang mit Aperitif mit dem Glas passiert, dass man noch in Hand hält, wenn es zu Tisch geht: Vielen war unklar, dass es im Empfangsraum bleibt und nicht mitgenommen wird zum Tisch, auch wenn es nicht leer ist. Unsere heutigen Benimm-Regeln gehen auf Adolf Freiherr von Knigge (1752-1796) zurück, der mit seinem Buch  „Über den Umgang von Menschen“ bezwecken wollte, dass Personen verschiedenen Standes und unterschiedlicher regionaler Herkunft frei und so angenehm wie möglich miteinander umgehen können. Es ist ein Standardwerk für Höflichkeit und gutes Benehmen und wurde im Laufe der Jahrhunderte von den Nachfahren um die „Etikette“ ergänzt.

Jeden Tag sollte gutes Benehmen gelebt werden, denn jeder ist Vorbild für jeden, unsere Kinder und Enkel lernen von uns. Laut Umfragen ist den Menschen wichtig, den anderen ausreden zu lassen, Hilfsbereitschaft, Pünktlichkeit und gute Tischmanieren an den Tag zu legen sowie dem Anlass entsprechende Kleidung zu tragen. Die Expertin präsentierte, wie in typischen Alltagssituationen optimales Verhalten beim Grüßen oder Essen und Trinken aussieht.

Auflösung der Fragen

Es ist natürlich auch immer Taktgefühl erforderlich, um in den verschiedenen Situationen richtig zu handeln. Einerseits sollte man zur Begrüßung immer aufstehen, um auf gleicher Augenhöhe zu sein. Andererseits ist beim Niesen Augenmaß gefordert, etwa wenn eine ältere Person niest, wünscht man „Gesundheit“, sie wäre sonst vielleicht beleidigt. Ansonsten ist es heute nicht mehr üblich, denn Körpergeräusche der anderen werden nicht kommentiert.

Fazit: Gutes Benehmen ist eine Kunst!

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