Erntedank in Wittorf

Erntedank
in
Wittorf

Morgenwanderung auf dem Nordpfad in der Gilkenheide

Morgenstund….

hat Gold im Mund!

Das bewahrheitete sich bei unserer letzten Wanderung am 15.08.2021. Morgens um 7.00 Uhr starteten wir in Riepholm, um einen Teil des Nordpfades Gilkenheide zu erwandern. Pünktlich zu Beginn kam die Sonne hinter den Wolken hervor und tauchte den Weg in goldenes Licht. Durch Wald und Feld, mit freier Sicht oder zwischen Maisfeldern hindurch, Flora und Fauna am frühen Morgen zu erleben ist besonders. Im Gespräch miteinander vergeht die Zeit schneller und bald hatten wir schon den Hof einer LandFrau erreicht, die uns ein leckeres Frühstück im Garten bereitet hatte. Gestärkt mit Kaffee und Brötchen war die zweite Etappe schnell bewältigt und der Start in einen schönen Tag gelungen.

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Melken mit dem Melkroboter, dein Freund und Helfer im Kuhstall

am 24.07.2021 bei den Kühen in Dreeßel

Milch, ein natürliches und leckeres Lebensmittel

Wie wird es heute wirklich hergestellt, wo kommt es her?
In manchen romantischen Fernsehserien werden Vorstellungen erzeugt, die der heutigen Realität der modernen Landwirtschaft nicht mehr entsprechen. Wie es wirklich funktioniert, konnten wir bei einem Hofbesuch bei Kristin Rosebrock in Dreeßel erfahren. Der Milchviehbetrieb hat ca. 400 Kopf Rindvieh, vom Kalb bis zur Milchkuh, überwiegend der schwarzbunten Rasse Holstein - Friesian und es werden insgesamt 160ha bewirtschaftet.

Bei einem Rundgang erklärte Kristin uns, dass die Kälber die ersten 5 Tage in Einzelhütten gehalten werden müssen, damit das Immunsystem aufgebaut werden und der Nabel gut abheilen kann. Kälber saugen zuerst an allem herum und würden den Nabel der anderen Kälber dadurch infizieren. Sie werden mit der Milch der frisch abgekalbten Kühe getränkt, die nicht an die Molkerei geliefert werden darf. Ein Kreislauf, damit nichts verschwendet wird. Bullenkälber werden im Alter von 14 Tagen an Bullenmastbetriebe verkauft. Kuhkälber werden großgezogen, bis sie im Alter von 2 Jahren nach einer Tragzeit von 9 Monaten das erste Mal kalben. Bei der künstlichen Besamung wird darauf geachtet, welche guten Eigenschaften der Bulle in den Genen trägt. Für das Melken mit dem Roboter ist eine gute Strichstellung (Zitzen) wichtig, ebenso der Körperbau, die Tiergesundheit und die Milchleistung.

Im Boxenlaufstall mit Außenklima gibt es verschiedene Gruppen, Erstkalber und Trockensteher stehen in einem separaten Stall, die demnächst kalbenden Kühe haben einen mit Stroh ausgelegten Teil und die zu melkenden Kühe laufen in drei Gruppen im neueren Teil des Stalls, jeweils ca. 60 Kühe für einen Melkroboter.    
Selbständig gehen die Kühe in die Melkbox, um sich die Milch absaugen zu lassen. Alles geht automatisch: Euterwäsche, Milchlitererfassung, Temperatur,  Eiweiß und Fettgehalt werden ebenfalls kontrolliert und erfasst. Über den im Halsband befindlichen Transponder wird alles geregelt, ob die Kuh regelmäßig zum Melken kommt oder nur noch zusätzlich leckeres Kraftfutter ergattern will. Dann wird sie sanft wieder rausgeschoben. Jede Kuh gibt auf diesem Betrieb durchschnittlich 34 L Milch pro Tag.

Im Stall sorgt ein Ranschieberoboter dafür, dass die Kühe das Futter erreichen, dass aus etwa 50 Kg Frischmasse (Gras- und Maissilo, Mineralfutter, Rapsschrot und Stroh) besteht. Zwischen den Kühen dreht ein Spaltenroboter seine Runden, damit die Klauen der Kühe gesund bleiben. Der Transponder erfasst, ob sich die Kuh genug bewegt und wiederkäut. Kühe schlafen, fressen, saufen, geben Milch und halten den sozialen Kontakt in der Herde. Ohne die Hilfe der Roboter wäre die Arbeit in diesem Familienbetrieb  nicht zu schaffen.

Wir bekamen einen guten Überblick über die tägliche Arbeit und konnten viele Fragen stellen, die von Kristin und Hinnerk alle beantwortet wurden. Wir haben viel darüber erfahren, wie viel Mühe, Know-how, finanzielles Risiko und Liebe zu den Tieren darin steckt, um so ein leckeres gesundes Lebensmittel zu erzeugen. Wir alle werden zukünftig mit mehr Respekt die Milch genießen.

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Glückliche Hühner im Mobilstall - regional ist genial

am 03.07.2021 bei den glücklichen Hühnern

Bei Nicole Grünhagen konnten wir 25 interessierte LandFrauen uns davon überzeugen, dass es ihren Hühnern gut geht. Das kann man an einem guten Gefieder und einem aufrechtstehenden und schön rotem Kamm erkennen, so die Fachfrau. Vor gut 3 Jahren ist die Familie Grünhagen in die Hühnerhaltung eingestiegen. In 4 mobilen Ställen werden ca. 850 Legehennen pro Stall gehalten. Pünktlich morgens um 10.00 Uhr gehen alle Klappen im Stall auf und die Hühner können nach draußen, je nach Belieben, in den überdachten Bereich am Stall oder auf die Wiese, um Gras zu fressen und nach Würmern zu scharren. Bis dann haben die meisten Hühner ihr tägliches Ei gelegt. Über ein Förderband kommen die Eier nach vorne zum Einpacken, von dort zur Packstation, wo sie gestempelt, gewogen und verpackt werden für den Endverbraucher. Etwa 2700 Eier werden jeden Tag 4x in die Hand genommen, bevor sie an 9 Supermärkte, 3 Gastronomiebetriebe und 2 Hofläden geliefert werden. Für den Familienbetrieb ist das eine große logistische Herausforderung, die nur funktioniert, wenn alle mit anpacken.

Live konnten wir zuschauen, wie ein Stall mit dem Trecker zur nächsten Wiese verzogen wurde. Die Ställe stehen auf Kufen und gehen mitsamt den Hühnern auf Schlittenfahrt. Danach wird diese Wiese gegrubbert und neu eingesät. Das wird 4x im Jahr gemacht, so dass immer genügend frisches Gras wachsen kann. Und das schmeckt man, die Eier sind sehr geschmackvoll, das Eidotter wunderbar gelb und gesund.
Und doch ist so ein Hühnerleben kurz. Im Alter von 18 Wochen kommen die Junghennen auf den Hof und haben 14 Tage Zeit alles zu lernen, wo gibt es Futter, wo können sie trinken, wie und wo sollen die Eier gelegt werden. Nach 14 Monaten und vielen gelegten Eiern werden sie geschlachtet und als Suppenhühner verkauft für eine leckere Hühnersuppe.
Mit einem selbstgemachten Eierlikör zur Verkostung endete ein sehr informativer Vormittag.
Wir Verbraucher konnten sehen, wie viel Arbeit nötig ist, ein gutes Lebensmittel zu erzeugen und zu vermarkten. Regional hergestellte Lebensmittel sind nachhaltig und ihren Preis wert.

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Morgenwanderung um den Bullensee am 20.06.2021

Morgenstund ……..
Lange hat Corona verhindert, dass wir LandFrauen uns treffen. Jetzt konnten wir erstmals wieder draußen eine Aktion starten, wenn auch noch mit dem nötigen Abstand.  Am frühen Morgen gings los, um ein Stückchen des bekannten und beliebten Wanderwegs „Dört Moor“ zu wandern. Am Bullensee entlang, über weiche Wanderwege durch die Moorerlebniszone, über Brücken und Stege, der Natur ganz nahe.
Wir konnten dabei tausende frisch geschlüpfter Frösche sehen und den Gesang vieler Vögel genießen. Besonders schön zu sehen war, wie das Wasser nach dem Regen in der Morgensonne dampft und der Tag langsam beginnt.
Zum Abschluss schmeckten die Brötchen unter dem neuen Überdach besonders gut.
Das, in so lange vermisster Gemeinschaft zu erleben, war ein ganz besonderer Tagesbeginn.

so ging es los

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2021 - Rezepte des Monats

Januar - mal wieder Lust auf Eintopf?
Februar - Hackpfanne
Februar - Apfel crumble
März - Junge Erbsensuppe
März - Welfenspeise
April - Nudelauflauf
April - Eierlikör Parfait
Mai - Ofenlachs
Mai - Deepener Müslicreme
Juni - Gefüllte Zucchini
Juni - Zweierlei Quark zum Dessert
Juli - Filet auf Zuccjini
Juli - Bandnudeln
Juli - Sahnereis mit Erdbeeren
August - Gute-Laune-Suppe
August - Traubendessert
September - Geschnetzeltes mit Wirsing
September - Pfefferkartoffeln
September - Birnen-Currysuppe
Oktober - Lachs mit Spitzkohl
Oktober - Himbeeren mit Knusperdecke