Doppelkopf-Turnier

01.06.2022

Ich habe einen Fuchs gefangen, so konnte man es jüngst bei uns in Visselhövede nach längerer Corona-Pause wieder hören.
15 LandFrauen hatten sich zu einem kleinen Doppelkopf-Turnier getroffen, wobei der Spaß im Vordergrund stand. Nicole Kanapin und Caprice Zielke hatten alles gut geplant und vorbereitet. Nach der Auslosung der Spielgruppen ging es los und jede hoffte auf ein wenig Kartenglück. Mit dem richtigen Blatt und strategischen Überlegungen konnte man auch mal ein Solo zu wagen. Gegen die Alten, Doppelkopf, klopfen, Bubensolo brachten Punkte, die am Ende zusammengezählt wurden.

 

Alle hatten ein kleines Geschenk mitgebracht. Je nach erreichter Punktzahl durfte man sich zum Schluss eines aussuchen.

 

Mit den meisten Punkten konnte Catrin Herbst zusätzlich einen kleinen Wanderpokal mit nach Hause nehmen, bis zum nächsten Turnier, wenn es wieder heißt: „Ich habe Hochzeit“ oder „Fuchs gefangen“.

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Waldtour

11.05.2022 

Wie nachhaltig, natürlich und wirtschaftlich sind unsere heimischen Wälder?

Das ein Wald gut ist für unser Klima und der Erholung der Menschen dient weiß eigentlich jeder. Aber wie steht es mit der Wirtschaftlichkeit, Naturschutz und der Nachhaltigkeit?
Um diesen Fragen nachzugehen, hatte Anja mit ihrem Team unsere diesjährige Radtour ausgearbeitet. Die Tour führte uns von Visselhövede über Ottingen nach Kettenburg.

Im Wald, dem Ahrser Sunder, wurden wir bereits von Graf von Nesselrode erwartet. Der Graf hatte viele Informationen über den Aufbau eines vielfältigen Waldes. Dabei sollten alle Generationen an Bäumen im Wald vertreten sein: alte, junge, mittlere, Nadelgehölze und Laubbäume. In unserer Gegend sind Eichen, Buchen, Kiefern, Fichten, Birken, Erlen und Vogelbeeren heimisch, je nach Bodenbeschaffenheit. In früheren Jahren wurden viele schnellwachsende Fichten gepflanzt, um schnell Bauholz zur Verfügung zu haben. Dadurch, dass alle Bäume gleichaltrig und damit gleich hoch waren, konnten stürmische Winde viel Schaden anrichten. Wenn verschiedene Höhen im Waldbestand zu finden sind, herrscht unten am Boden fast Windstille und sichert die Standfestigkeit der Bäume. Für unsere Exkursion hatte es den Nachteil, dass wir sehr von Mücken geplagt wurden.

Nach dem Kaffeetrinken auf dem Gut in Kettenburg gab uns Graf von Nesselrode einen kleinen Einblick in die Geschichte und die Entstehung seines Waldes. In einer Beschreibung aus dem Jahre 1785 heißt es, dass es die ödeste und unfruchtbarste Gegend sei, nichts als Heidekraut. Erst in den Folgejahren begann man einen Wald aufzubauen, was nur gelang, weil die Heidewirtschaft mit Haltung der Heidschnucken aufgegeben wurde. Durch Kriegseinwirkungen kam es immer wieder zu Kahlschlägen, um die Städte mit Brenn- und Bauholz zu versorgen. So braucht ein Wald mehrere Menschen-Generationen, um heranzuwachsen und wirtschaftlich nutzbar zu werden. Eichen brauchen etwa 200 Jahre, Buchen und Kiefern 160 Jahre, Fichten ca. 100 Jahre und Pappeln 40 Jahre bis sie erntereif sind.  
Ein natürlicher Wald sollte artenreich sein. In einem für uns schönen Buchenwald erklärte uns Graf Nesselrode, dass Buchen andere Arten verdrängen, sehr zum Nachteil der Vielfältigkeit.

Denn Leben ist Vielfalt, sowohl der Bäume als auch der Menschen.

So ging ein sehr informativer und unterhaltsamer Nachmittag zu Ende, den wir nach der langen Pandemiezwangspause sehr genossen haben.

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Gartenstecker und Zaunhocker

LandFrauen kreativ

28. und 29.04.2022

Knetbeton, was kann man aus diesem neuen Werkstoff alles machen?

Dieser Herausforderung stellten wir uns bei einem Workshop. Unter Anleitung von Doris Cordes und Susanne Tamke lernten 11 interessierte Teilnehmerinnen, wie Knetbeton angerührt und verarbeitet wird. Aus einer eher krümeligen Masse entsteht durch kneten ein gut zu verarbeitender Werkstoff. Um Zaunhocker zu kreieren dienen alte Joghurtbecher als Unterlage, für hübsche Gartenkugeln oder Hühner und andere Tiere werden Styroporkugeln als Untergrund verwendet.

Nach 1 Tag trocknen wurden die Werkstücke mit leuchtenden Farben bemalt. Voller Stolz nahmen alle ihre selbst hergestellten Unikate mit nach Hause, wo sie jetzt ihren Platz im Garten gefunden haben.   

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75 Jahre LandFrauen Visselhövede und Umgebung

Die Rotenburger Kreiszeitung schreibt:

Visselhöveder Landfrauen sind „kein Kaffeeverein“

Der Landfrauenverein Visselhövede feiert 75. Geburtstag. Im Interview berichten die Vorstandsfrauen Susanne Tamke und Kerstin Voß, was der Verein so alles im Programm hat.

75 Jahre Landfrauen: Eine Erfolgsstory?

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Susanne begrüßt alle Gäste und Ehrengäste sehr herzlich. In ihrer Rede umreißt sie 75 Jahre LandFrauen - Zeit in Visselhövede und Umgebung. Mit interessanten Protokollzitaten aus der gesamten Zeit zeigt sie viele Themen auf, die heute aktueller denn je sind und man wundert sich, dass heute immer noch darüber gesprochen werden muss.

Charly Carstens, stellv. Bürgermeister Visselhövede
H. J. Krahn stellv. Landrat
Jörn Ehlers, Landvolk Niedersachsen

Grußworte und Geschenke vom stellv. Visselhöveder Bürgermeister, Charly Carstens, vom stellv. Landrat, H. J. Krahn, Landkreis Rotenburg und von J. Ehlers, Vorsitzender Niedersächsisches Landvolk – Kreisverband Rotenburg-Verden.

Bettina Brenning vom NLV zeichnet Karin Marquardt mit der Silbernen Biene mit Niedersachsenwappen aus für die langjährige Tätigkeit bei uns LandFrauen.

Die "Silberne Biene mit Niedersachsenwappen" ist die höchste Auszeichnung des Niedersächsischen LandFrauenverbandes und wird verliehen in Anerkennung für besondere Verdienste in der LandFrauenarbeit.

Silberne Biene
Urkunde
Rosen für die
Ortsvertreterinnen
LADIES FIRST

Nach der Unterhaltungsshow mit LADIES FIRST, die sehr unsere Lachmuskeln beanspruchten, verabschiedet Kerstin alle Gäste und bedankt sich besonders für die Beiträge und Geschenke.

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